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Donnerstag, 9. Dezember 2010, 10:51

Blinde Rabenkrähe

Hallo ihr!

Ich hab da mal 'ne Frage...die Sache lässt mich einfach nicht los,obwohl sie abgeschlossen ist.

Kürzlich bekamen wir eine zahme,abgemagerte Krähe..wo wir zunächst noch eine misslungene Handaufzucht vermuteten,stellte sich bald heraus,dass die Krähe eigentlich gar nicht zahm war,sondern schlichtweg völlig orientierungslos-um nicht zu sagen blind.
Sie nahm das Futter immer an genau der gleichen Stelle auf,wenn dort kein Futter mehr lag,musste Mensch daneben stehen und den Teller ein Stück verschieben.
Auf dem Ast sitzen ging gar nicht,sie konnte das Gleichgewicht nicht halten,außerdem rannte sie immer vor die Wand.

Bei genauerer Betrachtung waren die Augen okay,sie reagierten auf Licht..war sehr seltsam,es wirkte,als würde das Bild,das die Augen aufnahmen, nicht an das Gehirn weitergeleitet.

Habt ihr schonmal sowas erlebt?Und wenn,wusstet ihr,was da genau kaputt war?
Möglicherweise ein Aufprall,der da irgendwas im Gehirn veranstaltet hat oder eher eine Entzündung oder was?

LG

Ricarda

PS:Ach ja...
Auffällig waren auch die Federn.Auf den ersten Blick ein schönes,dichtes,schwarzes Federkleid.
Das komplette Kleingefieder war jedoch am Ansatz durchgehend weiß,bis etwa einen halben Zentimeter unter die Federspitzen.
Es waren also wirklich nur die Federspitzen schwarz.
Durch viele Zitate vermehrt man seinen Anspruch auf Gelehrsamkeit, vermindert den auf Originalität, und was ist Gelehrsamkeit gegen Originalität? Man soll Zitate also nur gebrauchen, wo man fremder Autorität wirklich bedarf.
Arthur Schopenhauer ;)

wilith

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2

Donnerstag, 9. Dezember 2010, 11:03

Hallo Ricarda,

Gerlinde (blackmupfel) hat eine Krähe,auf die das von dir geschriebene ziemlich genau passt(e)...
Irgendwo gibt es auch die Anfänge von SAMMY hier zu lesen.
Nach guten (aber mühsamen und zeitaufwendigen) *Fördermaßnahmen*,kommt er nun in Voliere
sehr gut zurecht,frisst selbstständig,flattert herum (versucht sich auch im richtigen Fliegen,was aber
immer wieder doof endet,da er offensichtliche Koordinationsprobleme hat --> Gehirn)
Gemausert hat er sehr spät,irgendwann (Ende?) Oktober,das Gefieder,welches nachkam,
war schwarz,aber brüchig.)

Mit der konkreten Beschaffenheit eines Krähengehirns kenne ich mich medizinisch gesehen zuwenig aus,
kann dir aber sagen,dass es bei Menschen *Sehstörungen* (ebenso wie Störungen in der Hörverarbeitung etc.) gibt,
die mit dem Auge ansich garnichts zu tun haben-die Augen selbst funktionieren ohne Mangel,
jedoch hakt es daran,dass das Gesehene auf dem Weg zum Gehirn *verloren geht* bzw. einfach nicht ankommt,
oder nur schemenhaft.
Bei Menschen ist dies teilweise behandelbar,zumindest im Kindesalter,hier kann man sog. Nachreifeübungen machen,
die dafür sorgen,dass mangelhaft oder nicht ausgebildete/verknüpfte *Leitungen* im Kopf sich weiter/besser ausbilden.

Beim Vogel können auch Vergiftungen etc. die Ursache für soetwas sein,hier könnte man mit entsprechenden Medi-Gaben
etwas bewirken.

Viele Grüsse,
Steffi
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Jennifer

"Chaostante"

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3

Donnerstag, 9. Dezember 2010, 18:18

Hallo Ricarda,

gleich vorweg, richtig gute Ratschläge kann ich dir nicht geben!!

Bei einem Aufprall, wäre zu überlegen,
ob man ihr nicht Cortison geben sollte.
Ist aber riskant.
Habe nach dieser Medigabe schon Vögel verloren :S
Vielleicht drückt eine Schwellung auf die Sehnerven.
Könnte man mit Cortison beheben, im Besten Fall.

Ein Antibiotikum gegen bakterielle Infektionen,
die auch zu einem Verlust des Augenlichts führen könnten.
Vielleicht in Kombi zum Cortison.

Ansonsten geht nur ein richtig guter Arzt.
Ruf doch in der Taubenklinik an.
Erklär ihnen die Situation.
Das wäre mein Weg.
Evtl. haben die gute Möglichkeiten/Ideen, auch via Ferndiagnose.
Ist saublöd! Das würde ich machen.

Ich habe dieses Jahr drei Rabenkrähen, die nur schwarze Spitzen haben, ansonsten alles weiß.
Das bessert sich mit der Zeit.
Die werden aber sicher noch ein gutes Jahr, wenn nicht zwei, hier bleiben müssen.
Es wird aber besser!!!!

Ich kann dir da echt nicht helfen.
Gutes Futter, Geduld und viel Zeit.
Sollte das Räbchen aber blind bleiben,
würde ich den armen Kerl einschläfern lassen.

Liebe Grüße
Jennifer
Wer keinen Vogel hat, hat ein leeres Nest im Kopf!

Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch,
einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln
und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
Maxim Gorki

Daniaminna

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4

Donnerstag, 9. Dezember 2010, 21:24

Hallo Ricarda,

lebt sie denn noch?

Ich würde auch darauf tippen, dass mit der *Synapsenschaltung* was nicht stimmt!

Meine erste Tat wäre gewesen, wie Du bestimmt vermutest, sie mit Vitamin B Komplex zuzudröhnen!...... mit Cortison bin ich auch zurückhaltend und würde erst AB ausprobieren.

Aber da gibt es soviele Möglichkeiten, die in Frage kommen...... das ist oft ein reines Rätselraten :( ..... es könnte auch eine Stoffwechselstörung oder sowas sein.

Was habt Ihr denn versucht?

Liebe Grüsse
Elke
Es ist die typische Eitelkeit und Impertinenz des Menschen, ein Tier "dumm" zu nennen, nur weil sein menschlicher Verstand nicht ausreicht, es zu verstehen! (Mark Twain)


Ideale sind wie Sterne, wir erreichen sie niemals,
aber wie die Seefahrer auf dem Meer können wir unseren Kurs nach ihnen richten.

5

Freitag, 10. Dezember 2010, 09:12

Hallöchen!

Ja...wie ich schon schrieb...die Sache ist abgeschlossen. :(
Nach einer Woche keinerlei Form der Besserung.
Die Kleine tat mir so unendlich Leid..war gar nicht wie eine Krähe sein sollte-saß immer auf dem gleichen Fleck und starrte vor sich hin,24 Std. am Tag-dann ging sie ein paar Schritte,stieß vor die Wand,drehte sich um und starrte wieder für Stunden geradeaus.

Deshalb kommen auch eure gut gemeinten Ratschläge zu spät.

Vit B haben wir natürlich gegeben-Flüssigkeit,weil sie so runter war..hier ist es aber so,dass wir mit AB sehr sparsam umgehen und es erst einsetzen,wenn es wirklich nötig ist.

AB,falls was angeschwollen gewesen wäre,hatte ich mir auch gedacht..aber medikamentieren darf ich nicht und reinreden werde ich da auch nicht.

Das Futter war zu beginn sehr gut-da achte ich ja inzwischen drauf-der Zivi bekommt verbal einen hinter die Löffel,wenn er 'nem Rabenvogel Katzenfutter dahinstellt. :D
Erst als feststand,dass es nichts wird: Nur noch Mist gefüttert,ungesund aber dafür wahnsinnig lecker..süßes Brot,auch Katzenfutter..da kam's dann auch nicht mehr drauf an und Krähe mochte es.

@ Jennifer:
Was würde ein denn in deinen Augen einen guten Arzt auszeichnen?Ich meine...was hätte wie untersucht werden sollen?

Und mit den weißen Federn:nur das Klein- oder auch das Großgefieder?


Mein Gedanke war etwas mit dem Stoffwechsel und somit ein Zusammenhang mit der Färbung des Kleingefieders..also vielleicht auch was genetisch bedingtes.
Hmh...schon schwieirg...danke für alle Antworten.


LG


Ricarda
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wilith

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6

Freitag, 10. Dezember 2010, 09:27

Bei Gerlinde`s SAMMY war hauptsächlich das Großgefieder weiss,
das Kleingefieder war teils braun,grau oder auch weiß.

An diese Geschichten mit *Gefiederschäden kommen IMMER von schlechtem Essen* glaube
ich nicht,hierzu habe ich schonmal ausführlich geschrieben in dem damals von Elke eröffneten
Thread "Gefiederschäden bei Rabenvögeln".

Je nach Gesamteindruck und bereits getroffener Diagnose kann man bei Unfällen,
welche eine Schwellung im Gehirn verursachen,auch über Vit.K Gabe nachdenken,
anstatt gleich Kortison zu verabreichen.Hiermit tut man auch bei Verdacht
auf Vergiftung was Gutes-zusätzlich zu Vit.B.

Wenn das *Augenproblem* direkt *im Auge* zu suchen ist (also nicht durch eine
Störung im Gehirn bedingt ist),sieht man das oft auch so in Form einer Trübung
oder bei Unfällen sieht es oft *flockig* aus,wie eine Marmorierung im Auge.

Insgesamt denke ich,dass es a) sehr wenige TÄ gibt,die hier kompetent untersuchen,
gute Diagnosen stellen und eine entsprechende Therapie verordnen können
und b) stellt sich in solchen Fällen auch immer die Frage,welche Zukunftsoptionen so ein
Vogel hat.
Und nicht zuletzt muss alles auch bezahlt werden.In SAMMY`s Fall haben sich seine *Schwächen*
erheblich verbesssert,aber ein *normaler* und *komplett selbstständiger* Vogel wird er wohl
nie werden,weil einfach alle möglichen *Mängel* zusammenkommen.
Er hat allerdings seine große Lebenslust zum Ausdruck gebracht und gekämpft,
das ist ja auch ein wichtiger Punkt.

Viele Grüsse,
Steffi
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7

Freitag, 10. Dezember 2010, 10:01

Und genau hier liegt das Problem,Steffi...
Der Vogel muss wieder freiheitstauglich sein,sonst hat er in einer großen Auffangstation keine Chance.
Wenn es eine zeitlang dauert,dann kann man da noch drüber nachdenken,aber so wie die Krähe wirkte,wäre sie vielleicht mit viel Mühe und Not und ganz viel Arbeit jemals volierentauglich geworden..und dann auch nur mit anderen gehandicapten Vögeln,die am besten ebenfalls blind gewesen wären.
Sowas können wir nicht bieten.


Und die Sache mit den Gefiederschäden...klar...nein,am Futter liegt es nicht-zumindest nicht ausschließlich.
Erst wenn eine genetische Disposition oder Umwelteinflüsse hinzukommen,kann falsche Ernährung einen massiven,dauerhaften Schaden hervorrufen.
Aber riskieren muss man nichts und ich füttere lieber Insekten,als Katzenfutter und Brot,auch wenn Fast Food nunmal viel beser schmeckt... ;)

Und bei besagter Krähe waren die Augen definitiv in Ordnung-Raktion auf Licht,Bewegung,alles da...
Vielleicht hat sie ja sogar richtig gesehen und konnte die Informationen nur nicht verarbeiten.

LG

Ricarda
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"Chaostante"

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8

Freitag, 10. Dezember 2010, 17:12

Hallo Ricarda,

na, welchen Tierarzt soll ich denn gemeint haben :D
Der, der alles kann und weiß, sämtliche technische Gerätschaften,
speziell für Untersuchungen an Vögeln, in einem Raum, neben seinem hauseigenem Labor, stehen hat ;) :P

Ach was :knuddel:
kann ja sein,
dass es in deiner Nähe einen Tierarzt gibt,
der sich mit Augenerkrankungen auskennt.
Ich weiß nur von Tierärzten in Bonn und München...
Die sind auch entsprechend ausgerüstet.

Ich kann nachvollziehen,
warum das arme Tier eingeschläfert wurde.
So eine große Station,
kann solche Intensivpatienten sicher nicht ableisten.
Mit dem Tier wäre ich nach Bonn gefahren.
Und dann hätte ich weiter gehandelt.
Aber ich kann ja frei entscheiden, du in der Station ja nicht.
Ich finde es übrigens superklasse :thumbsup:
dass du den Zivis auf die Finger klopfst!!!!
Und dem Zwerg hätte ich zum Schluss auch alles gegeben,
was besonders lecker schmeckt ;(

Bei den beschriebenen Räbchen ist das Großgefieder weiß und das Kleingefieder weiß mit schwarzen Spitzen.
Alle waren extremst mager. Mussten wie Babys ernährt werden.
Habe Nächte mit den Tieren verbracht.......
Aber alle haben sich gemacht, auch ihr Gefieder hat sich gebessert.
Zwei von ihnen haben noch Probleme.
Da ist das Großgefieder nach der Mauser brüchig,
aber ich denke noch ein Jahr,
dann sind das wunderschöne Raben!

@Steffi
Zwischen Vit. K und Cortison liegt ein himmelweiter Unterschied!
Vitamin K1 kannst du geben, wenn innere Blutungen vermutet werden,
Stoffwechselerkrankungen, Haut- oder Skelettprobleme vorliegen etc.
Cortison wirkt doch sehr viel anders.

Wie gesagt, Corison lasse ich auch nur verabreichen,
wenn nichts anderes mehr greift.
Dann gehe ich auch dieses Risiko ein.

Liebe Grüße
Jennifer
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einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln
und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
Maxim Gorki

wilith

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9

Freitag, 10. Dezember 2010, 17:39

Natürlich liegt zwischen Vit.K und Kortison ein großer Unterschied.
Darum schrieb ich auch,dass auf das Gesamtbild und eine möglichst
genaue Diagnose geachtet werden muss.

Unsere Tierheim Tierärztin,welche aus München stammt und in der dortigen
Vogelklinik gearbeitet hat,setzte Vit.K in Kombination mit einem Vit.Komplex
bei Verdacht auf Schwellungen im Gehirn ein (hier ging es um einen Specht)
Sie begründetet das damit,dass bei Blutergüssen/Schwellungen dieses ansich
*blutverdickende* Vitamin eine abschwellende Wirkung hat.

Für mich ist Vit.K das *erste Mittel* bei Verdacht auf Gift.

Es ist aber keinesfalls als ERSATZ für Kortison zu sehen,
da hab ich mich blöd ausgedrückt,sorry!

Viele Grüsse,
Steffi
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Jennifer

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10

Freitag, 10. Dezember 2010, 18:03

Hallo Steffi,

ich hatte dieses Jahr auch einen Specht,
der arme Kerl legte seinen Kopf auf die Schulter. Immer!
Er konnte fressen und Co.
Nichts half.
Dann gab ich den Segen zu Cortison.
Stunden später war er tot.

Das mache ich wirklich nur bei Tieren,
die extremst gehandicapt sind.
Da kann ich das Risiko eingehen.

Ansonsten denke ich,
dass es gerade bei Vögeln um eine schnelle Hilfe geht.
Entweder oder....
Ich bin kein großer Freund von sanfter Medizin (bei Vögeln in Akutsituationen).
Da muss es Medis geben die "knallen".
Bis ein Vogel zeigt,
dass er krank ist,
ist er völlig fertig.
Da helfen weder Bachblüten noch Sonstiges.
Reine Schulmedizin.
Und dann kann man mit sanfter Medizin mit- und/oder weiterhelfen.

Vitamine geben, bei so einer Rabenkrähe, wie Ricarda sie beschrieben hat, ist selbstverständlich.
Aber ansonsten schauen,
dass man dem Vogel möglichst schnell und wirkungsvoll hilft.
In dem Fall hätte ich AB und Cortison gegeben.
Wirklich blöd auf Verdacht.
In Absprache mit der Tierärztin.
Wenn das nicht hilft - mal ehrlich,
das Tier ist so oder so gestorben.....

Bitte nicht missverstehen,
ich kann Ricarda gut verstehen,
dass sie sehr traurig ist.
Ich mag Rabenvögel ebenso,
aber da wäre ich volles Risiko gegangen.

Liebe Grüße
Jennifer
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Maxim Gorki

Madeleine

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11

Freitag, 10. Dezember 2010, 20:19

Ich denke mal hier darf ich eine gute Liste mit vogelkundigen Tierärzten verlinken:
http://www.vwfd-forum.de/viewforum.php?f=232

(auch wenn es ein Wellensittichverein ist, die Liste ist wirklich genauestens recherchiert, Ricarda, vielleicht ist ja einer der Tierärzte bei Dir in der Nähe)

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Samstag, 11. Dezember 2010, 09:36

Guten Morgen!

Wir haben die tierärztliche Hochschule Hannover in der Nähe-die können auch was.
Letztlich ist es ganz simpel:
Wenn wir die Krähe dahin gebracht hätten und sie zigmal durchgecheckt worden wäre und man eventuell sogar was rausbekommen hätte,dann hätten wir eine Liste mit soundsoviel 100 € als Rechnung bekommen...tja...erklär mal dem Land (welches uns ja unterstützt),warum wir eine Krähe für Unmengen an Geld behandeln ließen..kein Fischadler, kein Baumfalke..nein,eine Krähe...die würden unseren Chef für bescheuert erklären.

Das ist eben der Nachteil,wenn man das nicht privat macht-man muss sich an die Vorgaben desjenigen halten, der einem das Ganze bezahlt...

@ Madeleine:
Danke für die Liste, aber unser Stationsleiter ist wildtier- und reptilienkundig. ;)


Ich habe hier einfach angefragt,weil vielleicht jemand von euch ja schonmal sowas erlebt haben könnte..
Dem ist ja anscheinend auch so.

Vielleicht hätten wir uns mit der Krähe mehr Zeit lassen müssen..aber ich bezweifle,dass Chef auf Verdacht mit AB behandeln würde..ändern kann man es jetzt auch nicht mehr.

Ich danke für alle Antworten. :)


LG

Ricarda
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