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Sparky

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Montag, 9. August 2010, 11:06

junger Star mit Katzenbiss

Hallo,


seit einer Woche wohnt Sparky, ein junger Star bei mir.

Ich versuche mich kurz zu fassen.

Ich habe ihn bei uns im Garten relativ teilnahmslos rumsitzen sehen.Er hatte sein Schnäbelchen offen und ist nicht weggeflogen.
Nachdem wir ihn lange beobachtet haben, haben wir ihn schließlich eingefangen und sind zu unserer Tierärztin gefahren.
Sie stelle an seiner rechten Seite schlimme Hämatome fest, ebenso war seine Zungenspitze verletzt. Er bekam Antibiotikum sowie ein Schmerzmittel gespritzt.

Nach der ersten Nacht bei uns haben wir viele Flugversuche hinter uns, die alle scheiterten.
Am Freitag waren wir dann wieder beim TA. Diesmal wurde eine frisch "ausgebrochene" Wunde direkt über dem Flügelchen festgestellt.
Seitdem gebe ich ihm tgl Antibiotikum ins Mäulchen und versorge die Wunde mit Actihaemyl-Gel. (nach Anweisung meiner TÄ).

Jetzt mache ich mir Gedanken. Wird Sparky den Flug in den Süden schaffen? Wird er wieder Anschluss an andere Stare finden?

Meine nächste Frage bezieht sich auf die Fütterung.
Er bekommt von mit morgens und abends Obst (Apfel, Banane, Birne, Johannisbeeren, Pflauen und Weinrauben), geschälte Sonnenblumenkerne, Haferflocken, Weichvogelfutter von Beapher (das ist schlechtes Futter, oder? Als Inhaltsstoffe sind Bäckereierzeugnisse und Zucker angegeben...aber ich weiß nicht, wo ich ideales Futter besorgen soll. Ich habe alle Zooläden abgefahren) und getrocknete Mehlwürmer, die ich vorher einweiche. Ist das so ok?

Gestern ist er in eine große Voliere umgezogen...die Tage davor saß er in einem alten Kaninchenkäfig. Anfangs hat er noch super gut gefrssen...jetzt lässt das leider nach. Was kann ich da tun?

Mir ist auch gar nicht wohl, ein wildes Tier so einzusperren...aber es geht wohl nicht anders. Freitag ist unser nächter TA-Termin.

Viele Grüße
Katharina

Daniaminna

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2

Montag, 9. August 2010, 11:24

Hallo Katharina,

sofern kein Flügelbruch diagnostiziert wurde, würde ich zumindest nicht alle Hoffnung begraben!

Zitat

Nach der ersten Nacht bei uns haben wir viele Flugversuche hinter uns, die alle scheiterten.


Prellungen tun verdammt weh und sind oft länger schmerzhaft als Brüche..... darum gib ihm ein wenig Zeit!...die Federn sind aber nicht in Mitleidenschaft gezogen worden?

Das Gel kenn ich nicht..... bessert sich die Wunde denn sichtlich?...oder nässt sie noch?

Zitat

Wird er wieder Anschluss an andere Stare finden?

Wenn er fit ist, wird er das ;)

Zitat

getrocknete Mehlwürmer, die ich vorher einweiche. Ist das so ok?


hmmmm...frische und dann noch die weissen, frisch gehäuteten sind besser ;) ....ebenso wie weitere frische Insekten wie Heimchen, Grillen, Regenwürmer ( hoffentlich haut Jennifer mich jetzt nicht wieder :S ) , Wachsmaden hin und wieder usw.

Generell sind in sehr vielen Weichfuttersorten Bäckereierzeugnisse....ich selber finde das Insektenfutter der Marke Claus ganz gut....zusätzlich kannst Du auch mal hin- und wieder Beoperlen füttern...... wobei für einen Vogel kann man eigentlich auf Fertigfutter fast verzichten und auf das natürliche Angebot zurückgreifen kann ;)

Liebe Grüsse
Elke
Ideale sind wie Sterne, wir erreichen sie niemals,
aber wie die Seefahrer auf dem Meer können wir unseren Kurs nach ihnen richten.

Sparky

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3

Montag, 9. August 2010, 11:56

Das ging ja schnell, danke für die Antwort!

Von einem Bruch war Gott sei Dank nicht die Rede. Alle Federn am Flügel sehen, soweit ich das beurteilen kann, gut aus. Meine TÄ hat dazu weiter auch nichts gesagt außer, dass zwei Federn noch kurz sind und dass das das Fliegen evtl auch etwas erschweren kann.

Ich hab beim Durchstöbern gelesen, dass Wunden bei Vögeln auch mit Betaisodona-Lösung behandelt werden können. Ist das zu empfehlen? Ich habe bei meinen eigenen Tieren sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

Habe eben nochmal mit meiner TÄ telefoniert und sie meinte, dass ihm jetzt die Zungenspitze doch irgendwie wehtun könnte und er deshalb evtl mäkelig frisst. Ich soll ihm Metacam geben.
Hoffentlich flattert er dann nicht wie ein junger Gott in seiner Voliere herum.

Gestern sah die Wunde ok aus. Ich würde sagen, sie ist auch relativ trocken. Besser ist es auf jeden Fall geworden.Heute guck ich sie mir mal besonders gründich an.
Ich bin immer froh, wenn ich ihm alles gegeben habe und ihn so schnell wie möglich wieder loslassen kann.

Habt ihr noch irgendwie Tipps zum Einfangen? Ich nehme bis jetzt ein kleinen Handtuch, was ich über ihn rüber"werfe" und dann puhle ich ihn da raus und nehme ihn ordentlich in die Hand. Aber dafür brauch ich manchmal schon ein paar Versuche.

Müssen die Insekten denn unbedingt lebendig sein? Ich hab mich da ein bisschen...Habe schon geguckt, ob ich irgendwo gefrorene bekomme..aber keine Chance.
Das Insektenfutter von Claus..bekommt man das auch im Handel oder nur im Internet?
Ok Beoperlen...die gibts hier auf jeden Fall. Dann besorge ich die schnell.

Kurzes Offtopic...was macht ihr eigentlich mit Vögeln die nie mehr fliegen können?

Viele Grüße
Katharina

Jennifer

"Chaostante"

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4

Montag, 9. August 2010, 14:07

Hallo zusammen

@Elke
Ich schlage keine Frauen, nur Männer :P :D ´
Stare dürfen Regenwürmer fressen.

Der Kleine sollte aber etwas mehr Insekten erhalten.
Getrocknete sind nicht so gut.

Liebe Grüße
Jennifer
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"Schlechtes Benehmen halten die Leute doch nur deswegen für eine Art Vorrecht, weil keiner ihnen aufs Maul haut."
Klaus Kinski

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Jennifer« (9. August 2010, 14:07) aus folgendem Grund: Vogel auf Tastatur ;-)


Daniaminna

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Montag, 9. August 2010, 14:36

Hallo Katharina,

Zitat

dass Wunden bei Vögeln auch mit Betaisodona-Lösung behandelt werden können. Ist das zu empfehlen?


Kommt ein wenig auf die Art der Verletzung, sowie auf die Örtlichkeit an....aber ja, ich habe recht gute Erfahrungen damit.

Zitat

Habt ihr noch irgendwie Tipps zum Einfangen?


evtl. noch einen Kescher....ansonsten gibt es wohl keine anderen Hilfsmittel ?( ..... sind mir zumindest nicht bekannt ?(

Zitat

dann puhle ich ihn da raus und nehme ihn ordentlich in die Hand


Lass ihn doch besser im Tuch....ist schonender für das Gefieder....an den Händen sind immer Fette oder Schweiss, was den Feuchtigkeits-Haushalt der Federn beeinträchtigen könnte...... und bei Tieren, die so eine Flugstrecke vor sich haben, würde ich alles, was das Gefieder negativ beeinflussen oder irritieren könnte vermeiden ;)

Zitat

Müssen die Insekten denn unbedingt lebendig sein?

nein, sie können auch *frisch-tot* sein..... also Heimchen lebendig einkaufen, anfüttern und dann einfrieren, portionsweise entnehmen und wieder auftauen...... oder ne Fliege erschlagen und dann verfüttern...ist auch *frisch-tot :D

Fliegenmaden ( aus dem Angelladen) kurz überbrühen....

Mehlwürmer verfüttere ich lebendig, die hauen ja nicht wirklich ab.

In gut sortierten Zooläden haben sie auch Claus Futter, da gibt es verschiedene Sorten von.

Zitat

was macht ihr eigentlich mit Vögeln die nie mehr fliegen können?

Es kommt auf die Art der Vögel an ;) ....manche haben auch ein lebenswertes Leben, ohne fliegen zu können!

Aber daran denken wir doch noch gar nicht...... bei Deinem Kerlchen stehen die Chancen doch gar nicht schlecht!


PS....Jennifer...... gut zu wissen :D :P

LG
Elke
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Jennifer

"Chaostante"

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Dienstag, 10. August 2010, 06:50

Hallo zusammen,

es ziehen ja auch nicht alle in den Süden.
Einige bleiben mittlerweile in Deutschland
und überwintern hier.
Die treiben den Menschen mit ihrem unstillbaren Hunger dann in den Wahnsinn.
Ich weiß das :D :bodenlol:

Liebe Grüße
Jennifer
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Klaus Kinski

Sparky

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7

Mittwoch, 11. August 2010, 13:48

Danke für eure Antworten!
Ich habe noch am selben Tag lebende Mehlwürmer gekauft und auch das Claus-Futter habe ich bekommen! Honigfutter und Insektenfutter.

Sparky hat seit gestern nicht mehr richtig gegessen. Sein Brustbein guckt auch ganz schön raus...ich fahr gleich mit ihm zum Tierarzt....

Seitdem er das Baytril oral bekommt, ging es futtertechnisch bergab.

War gerade in einer speziellen Vogelzoohandlung und die Dame meinte, ich sollte das Futter mit Magerquark vermischen und ihn zwangsfüttern.
Den Quark habe ich weggelassen...habe ein bisschen Banane mit Wasser zerstampft und dann das Futter rein...das Füttern hat aber nicht gut geklappt. Er hat nur ganz bisschen was geschluckt und wurde dann sehr, sehr sauer.
Macht man das bei einem Wildvogel? Zwangsfüttern?

Was sollen wir denn jetzt machen...Ich hoffe meine TÄ hat noch eine Idee....

Ohne Antibiotikum wäre er ja aber nach einem Katzenbiss eingegangen... die Wunde sieht jeden Tag besser aus..

Drückt uns bitte die Daumen. Ich berichte.

Daniaminna

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Mittwoch, 11. August 2010, 13:58

Hallo,

natürlich sind alle Daumen gedrückt ;)

Zitat

Macht man das bei einem Wildvogel? Zwangsfüttern?


Ja!....unbedingt!.... denn sonst würden sie schneller verhungern, als an Krankheiten oder Verletzungen sterben!

Koch mal ein paar Haferflocken auf, ziemlich dünn, und da hinein ein wenig Traubenzucker...der Traubenzucker ist ähnlich Elekrtrolyt und gibt Sofortenergie.

Der Kleine soll ja nicht abbauen :(

Wenn er so dürr ist, ist vielleicht noch etwas im Argen....Deine TÄ soll bitte mal einen Kropfabstrich machen und nimm vorsichtshalber auch mal eine Kotprobe mit.

Auch die Mehlwürmer kannst Du in Traubenzuckerwasser tunken ( sie flutschen besser und er bekommt Energie) und sie ihm zwangsweise in den Kropf schieben..... so würde ich es vor den aufgekochten Haferflocken probieren ;)

Den Schnabel bekommst Du so auf ( ziemlich weit runter scrollen, da sind Bilder)

http://www.wildvogel.info/erstehilfe.php

Du schaffst das schon ;)

Liebe Grüsse
Elke
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Sparky

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9

Mittwoch, 11. August 2010, 20:22

So, wir sind wieder zurück.

Meine TÄ meint, dass die Wunde sehr gut aussieht. Auch die Hämatome seien bis ca 1/3 zurückgegangen. Seine verletzte Zungenspitze ist abgestorben aber er kann sie wohl bewegen und es behindere ihn nicht weiter. Heute hat er mochmal ein Depot-Antibiotikum gespritzt bekommen.

Meine Tierärztin (ich vertraue ihr sehr, fahre 1 Stunde zu ihr..lasse alle meine Tierevon ih behandeln) meint, dass ich ihn morgen freilassen soll.
Sie sagt, sie würde den Süßen nicht unbedingt zwangsfüttern....sie meinte, er fresse jetzt wenig, weil ihn die Gefangenschaft so sehr stresst...
Das Zwangsfüttern hat bei uns auch nicht besonders gut geklappt. Er war doch sehr gestresst und sauer. Ich hatte ehrlich gesagt auch Angst, dass er mir "umkippt".

Sie sagte auch, dass es ein zweischneidiges Schwert ist...klar, will man ihm am liebsten ganz ganz gesund und rund entlassen...auf der anderen Seite ist er ja wid und sollte ihn nicht um jeden Preis gefangen halten.


Was meint ihr dazu? Elke?

Ich will ihn natürlich auch am liebsten so schnell wie möglich in der Freiheit sehen...aber ich will ja auch, dass er überlebt.

Ich weiß gar nicht, was ich machen soll.

Daniaminna

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Mittwoch, 11. August 2010, 21:10

Hallo Katharina,

das ist ja schon einmal toll, dass die Verletzungen gut heilen!

Es ist natürlich, dass ein wilder Vogel es nicht so toll findet, zum Fressen genötigt zu werden :) ....aber manchmal muss man sie dazu eben zwingen, zu ihrem eigenen Besten :S

Tja..... was Deine TÄ da meint, ist sicher so falsch nicht....... Du und sie, Ihr habt den Vogel vor Augen ....ein klarer Vorteil ;) ....deshalb könnt Ihr den Gesamtzustand des Tieres besser beurteilen als wir.

Wenn Dein Bauchgefühl da zustimmt, mach es ;) ....er kommt schliesslich von draussen, ist antibiotisch versorgt worden...... und Wildtiere haben zudem auch noch nicht zu unterschätzende Selbstheilungskräfte!

Keine wirkliche Hilfe, ich weiss....... aber entscheiden musst halt Du :)

Liebe Grüsse
Elke
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Jennifer

"Chaostante"

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Donnerstag, 12. August 2010, 21:49

Hallo Sparky,

den Kleinen kannst du auf gar keinen Fall auswildern.
Der muss erst einmal gesund werden.

Wie soll der denn mit dieser Verletzung draußen klar kommen?
Dass er in einem kleinen Raum, wie z.B. Käfig etc. recht quirlig ist,
das passt schon.
Aber hätte er jetzt schon die Kraft Hunderte von Metern in seiner Höchstgeschwindigkeit
vor z.B. einem Sperber zu flüchten?
Trotz der noch vorhandenen Schwellung, die sicher noch schmerzt.
Das glaube ich nicht.
Ich hoffe sehr, dass du ihn nicht rausgelassen hast.

Ich kenne bei Vögeln kein Depot-Antibiotikum.
Das heisst aber nichts ;)
Was war das denn für eins?
Vielleicht wäre das ja auch für die anderen Vogelpfleger interessant.

Liebe Grüße
Jennifer
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Klaus Kinski

Madeleine

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12

Donnerstag, 12. August 2010, 22:19

Ich kenne bei Vögeln kein Depot-Antibiotikum.
Das heisst aber nichts ;)
Was war das denn für eins?
Vielleicht wäre das ja auch für die anderen Vogelpfleger interessant.
Es gibt mehrere Depot-Antibiotika, zB Doxycyclin (die Wirkung hält 5 Tage an), oder Convenia.

Jennifer

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Donnerstag, 12. August 2010, 22:31

Hallo Madeleine,

Habe darüber schon mit mehreren Ärzten gesprochen
und alle haben dies abgelehnt,
weil der Stoffwechsel bei Vögeln auf Hochtouren läuft.
Sicherer wäre die tägliche (orale) Anwendung.
Auch bei Doxycyclin.
Geht eher bei Säugern.
Das kenne ich aus dem Bereich auch, wegen unserer Hunde und Katzen.

Liebe Grüße
Jennifer
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Madeleine

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Freitag, 13. August 2010, 00:44

Hallo Jennifer!
Für mich ist es ehrlichgesagt normal Depotantibiotika auch Vögeln zu geben.
Durch meine Wellensittiche war ich schon bei etlichen Vogelfachärzten und in der Vogelklinik München, wenn notwendig wurde das Antibiotikum für mehrere Tage gespritzt.
Nur bei unklarer Resistenzlage wurde Baytril gegeben, da dann erst die Ergebnisse vom Abstrich abgewartet und dann das richtige Antibiotikum ausgewählt wurde.
Also ich habe keine Bedenken, in den Vogelkrankheitenbüchern steht sowas auch (Kompendium der Ziervogelkrankheiten zB:
http://www.amazon.de/Kompendium-Ziervoge…ader_3877066895 ).
Ich hoffe der Link funktioniert.
Liebe Grüße, :nacht:
Madeleine

edit: Wenn Du auf den Link klickst, musst Du links dann unter 'im Buch suchen' Doxycyclin eingeben.

Sparky

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Samstag, 14. August 2010, 17:04

Ich habe das nicht wirklich unter "Rabenvögel" gepostet, oder? Wie peinlich.

Also, ich habe ihn am nächsten Tag fliegen lassen, ja. Er hatte zu dem Zeitpunkt bereits seit zwei Tagen fast gar nichts und die Tage davor bereits schlecht gefressen.

Die Wunde und der Zustand des Vogels wurden von zwei Tierärzten ("meine" und ihr Mann) für gut befunden. Ihr Rat an mich war, ihn fliegen zu lassen.
Hätte er besser den nächsten Tag vor Hunger eingehen sollen? Glaub mir, ich hätte ihn auch lieber noch richtig gesund und rund gepflegt aber so einfach ist das mit Wildtieren anscheind nicht.

Ich habe ihn bis jetzt übrigens jeden Tag gesehen. Er frisst und kann gut fliegen. Anschluss scheint er noch keinen gefunden zu haben, obwohl hier noch reichlich andere Stare rumflattern.

Ich habe zum ersten Mal einen Vogel betreut und die richtige Entscheidunge zu treffen, ist dabei anscheind noch viel schwerer als bei normalen Heimtieren.
Da gab es einige die mir geraten haben, ihn fliegen zu lassen, die anderen meinen ich soll ihn noch behalten, wieder andere meinen ich hätte mich erst gar nicht in die Natur einmischen sollen, wieder andere haben mir anfangs nahegelegt doch sein Leid zu erlösen und mir geraten ihm dem Hals umzudrehen..es gäbe doch sowieso so viele Stare.

Ich habe nun nach meinem bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Ob es richtig war, weiß ich immer noch nicht...aber jetzt kann ich es nicht mehr rückgängig machen. Immerhin habe ich versucht ihm zu helfen und ihm eine Chance zu geben...dass ich dabei nur sein Bestes wollte, brauche ich glaube ich, nicht zu erwähnen.


Meine TÄ meinte, dass DepotAB wirkt 4-5 Tage. Ich meine, es fängt aber mit "C" an. Bei meinem nächsten Besuch werde ich sie darüber gerne noch einmal befragen. Conevnia kenne ich, das war es nichts...das wird übrigens auch Kaninchen verabreicht, deren Stoffwechsel auch auf Hochtouren läuft.


LG
Katharina

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16

Dienstag, 7. September 2010, 23:15

Halloele,

Menschen mit so dummen Ratschlägen hat man wohl in allen Teilen Deutschlands.Ein Tier ist ein Lebewesen.....
wenn es Hilfe braucht, sind wir doch irgendwo verantwortlich.

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