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Jennifer

"Chaostante"

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Sonntag, 26. September 2010, 09:57

Wo überwintern - bei Gefiederschäden

Hallo zusammen,

ich mache mir hier so meine Gedanken.
Habe gelesen, hinterfragt ohne Ende.

Zum Fall:
Ich habe noch 4 Rabenkrähen hier,
die aufgrund ihres Gefieders überwintern müssen.
Alle anderen konnten raus.

Drei von denen sind, seit sie futterfest sind, in der Voliere.
Unser Monster musste im Haus bleiben,
da sie extremst schwächelte, sehr abgemagert war und irgendwann alle Federn abgebrochen und/oder ausgefallen sind.
Sie sah ganz schlimm aus. Die ersten 4 Wochen haben wir befürchtet, sie schafft es nicht.
Mittlerweile ist sie ein kräftiges Tier geworden, Federn wachsen richtig schön glänzend nach.

Die drei Räbchen in der Voliere, sehen allerdings nicht so toll aus.
Auch hier sind die weißen Federn abgebrochen, das Gefieder allgemein wie zerrupft.
Aber - es ist so geblieben.
Dabei waren ihre Bedingungen besser. Jederzeit Sonnenlicht, Regenbäder, "frische Luft" usw.
Das Futter incl. Vitamine, Mineralstoffe etc. ist für alle gleich, daran kann es nicht liegen.

Nun habe ich irgendwo gelesen, Bericht einer Tierärztin,
dass Rabenvögel wesentlich besser mausern, wenn sie "warm" sitzen.
Jörg meinte dazu, dass dieser Sommer dann nicht unbedingt dazu beigetragen hat.
Ab Mitte Juli wurde es hier kalt und regnerisch.

Nun überlege ich, all meine Pläne über den Haufen zu werfen
und das Zimmer zu einem Rabenplatz zu gestalten.
Evtl. incl. einer angebauten kleinen Außenvoliere.
Ich will einfach wissen,
ob das so stimmt.

Im Nachhinein kann ich der Tierärztin nur zustimmen.
Rabenvögel die viel mehr Zeit im Haus verbracht haben,
sahen immer besser aus, als die, die in der Außenvoliere gemausert haben.
Allerdings sind davon immer nur die Vögel betroffen,
die schon mit Gefiederschäden gebracht wurden.

Sorry, alles etwas wirr geschrieben,
wurde leider immer wieder unterbrochen X(

Liebe Grüße
Jennifer
Wer keinen Vogel hat, hat ein leeres Nest im Kopf!

Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch,
einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln
und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
Maxim Gorki

Daniaminna

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2

Montag, 27. September 2010, 08:14

Hallo Jennifer,

mit *wirr* kenn ich mich aus :wacko:

So richtig fundiert kann ich Dir da eigentlich gar nicht drauf antworten.....schon, weil ja selbst die Innenvolieren nicht warm im eigentlichen Sinne, sondern eher fast frostfrei sind!

Aber jetzt mal von meiner *persönlichen Logik* her gesehen, würde ich eher nachvollziehen können, dass sie schlechter mausern, weil sie eben keine gravierenden Temperaturschwankungen haben, die eine Mauser mit auslösen.

Was nachvollziehbar für mich ist, dass sie keinen so grossen Energieaufwand betreiben müssen, wie die Vögel draussen und so vielleicht bessere Reserven haben ?( ....allerdings kann man dass ja draussen mit entsprechendem Futter wieder ausgleichen!

Ich versuche..... sofern Platz da ist.... alle Tiere raus zu bekommen, mit Ausnahme natürlich der Tiere, die nicht vom Boden hochkommen, die kein vernünftiges Untergefieder und nur spärliche Daunen besitzen oder schwächelnde Tiere!

Sonst kann es meiner Meinung nach nur vorteilhaft für die Vögel sein!

Wo liegt die Begründung der besseren Mauser bei der TÄ?

Liebe Grüsse
Elke
Es ist die typische Eitelkeit und Impertinenz des Menschen, ein Tier "dumm" zu nennen, nur weil sein menschlicher Verstand nicht ausreicht, es zu verstehen! (Mark Twain)


Ideale sind wie Sterne, wir erreichen sie niemals,
aber wie die Seefahrer auf dem Meer können wir unseren Kurs nach ihnen richten.

Jennifer

"Chaostante"

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3

Dienstag, 28. September 2010, 07:09

Hallo Elke,

ich halte es auch für besser,
besonders Rabenvögel schnellstmöglich in die Außenvoliere zu setzen.
"Draussen" passiert einfach mehr :D

Die Ärztin meinte, dass Wärme ausschlaggebend sei.
Eine ähnliche Erfahrung habe ich letztes Jahr mit Elstern gemacht.
Bring das aber erst jetzt damit in Verbindung :wacko:

Aber es sind immer nur die Ästlinge betroffen,
die hier mit Gefiederschäden eingeliefert wurden.
Alle anderen entwickeln sich gut
und können ausgewildert werden.

Ich muss mir noch in Ruhe über alles Gedanken machen...
Es gäbe ja auch die Möglichkeit,
eine Wärmelampe im Schutzhaus anzubringen.
Oder eine Bird Lamp für die trüben Tage.
Ich weiß noch nicht.

Liebe Grüße
Jennifer
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Kerstin

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4

Dienstag, 28. September 2010, 08:57

Guten Morgen,

ich mache mir auch viele Gedanken über die kleine Mücke die ja kaum Federn hat und nicht fliegen kann. Selbst wenn ich die Voli die nächsten Tage winterfest mache, wie stehen die Chancen das sie heile über den Winter kommt. Ich kann mir schlecht Vorstellen das die Kleine nicht frieren wird trotz Thermobox!! Wenn ich an den letzten Winter denke wo wir lange Zeit minus 10 Grad hatten wird mir jetzt schon schlecht!!

Ich bin jetzt schon ziemlich depressiv weil alles wieder nicht so läuft wie ich es mir vorgestellt habe. Die Lieferung von der Folie steht noch aus, das Dach ist nur zur Hälfte gemacht. Ich mache mir ja schon bei Stuey so Gedanken obwohl er ordentlich Federn bekommen hat, aber ich kenne mich, wenn wir Minustemperaturen bekommen, werde ich am Stock gehen!!

Ist es überhaupt richtig, die den ganzen Winter in der Aussenvoli zu lassen?! Ich kann mir nicht vorstellen das daß so gut für die Kleine ist. Im Sommer war es ja ok, aber jetzt der ganze Regen brech.gif einfach nur ätzend!! Und die Temperaturen werden auch nicht mehr besser!

Wäre eine Innenvolie oder halb drinnen/halb draussen nicht wirklich besser?! An der Kleinen Mücke ist ja echt nix dran!! Wie ihr wahrscheinlich schon merkt, ich bin echt am verzweifeln was richtig oder falsch ist. Ich habe echt Angst das nicht zu schaffen! Zumindest psychisch stehe ich jetzt schon vor meinem Overkill!!

Liebe Grüße

Kerstin

5

Dienstag, 28. September 2010, 09:30

Hallo,

wir sprechen doch hier über WILDvögel, die kennen eigentlich keine beheizten Räume in der freien Natur.

Solange sie ein Schutzhaus haben, wo sie windgeschützt auf einer Stange sitzen können und nicht durch Eisregen am Ast festfrieren...wird deren Gefieder schon so dicht, dass sie den Winter überstehen. Sollten sie jetzt durch Krankheit oder Fehlernährung ihr komplettes Gefieder verlieren, sähe es etwas anders aus.

Ich halte nix von Vögeln neben dem Kamin. irgendwo muss auch ne Grenze gezogen werden. Entweder er packt es mit schon durch den Menschen gebauter Unterstützung oder ....nennen wir es seminatürliche Selektion.

Grüße
Peter

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6

Dienstag, 28. September 2010, 09:55

Hallo Peter,

ich gebe dir Recht wenn du sagst das es Wildvögel sind und diese neben einem Kamin nix zu suchen haben.

Vielleicht liegt es daran das daß meine erste Auswilderungsvoliere überhaupt ist und ich, davon mal abgesehen nun wirklich keine Erfahrung mit Überwinterung der Wildvögel habe.

Elke schreibt ja, das Sie versucht alle Tiere raus zu bekommen, außer natürlich derer die nicht vom Boden hochkommen und kein Untergefieder haben! Und das ist bei der Mücke ja der Fall!

Ihr habt damit seit einigen Jahren Erfahrung und davon möchte ich gerne profitieren, damit ich den Vögel das bestmögliche bieten kann. Wenn Ihr sagt, das ich mir zuviele Gedanken mache ist das ok. Aber falls die Möglichkeit besteht, das die Mücke im Winter erfriert weil ich nicht genug getan habe oder wenn es an ihrem nichtvorhandenen Federkleid liegt, dann ist das für mich keine natürliche Selektion!

Mich würde interessieren, da es gut sein kann das es nächsten Monat bereits in der Nacht friert, bis wann der Kleinen denn Federn wachsen. Ich denke eher das das Wetter im Moment nicht dazu beiträgt ihr Immunsystem zu stärken und ihr bis in 3 Wochen ein neues Gefieder wächst. Wie sind eure Erfahrungen damit?! Oder kann man das so generell nicht sagen!

Liebe Grüße Kerstin

7

Dienstag, 28. September 2010, 12:37

Hi Kerstin,

mein Beitrag war jetzt eher allgemeiner Natur und nicht speziell auf Dich gemünzt.

Wie so oft muss man jeden Fall einzeln betrachten. In unserern Innenvolieren friert es bei extremen Temperaturen auch. Vergangenen Winter konnten wir täglich 2x am Tag die zugefrorenen Wasserschüsseln austauschen.

Dein Vogel ist noch ziemlich jung und sollte derzeit eigentlich sein Wintergefieder bekommen. Wichtig ist nur, er darf nicht auf dem Boden sitzen. Solange er auf einem Ast in einem Schutzhäuschen sitzt, kann eigentlich nichts passieren und 3 Wochen sind ja noch etwas Zeit. Wenn die Temperaturen nicht schlagartig unter den Gefrierpunkt sinken, dann aklimatisiert sich der Vogel. Wenn er aber jetzt massive Gefiederschäden hat und wirklich viele kahle Stellen zu sehen sind, musst Du entscheiden was Du machst. Natürlich kannst Du ihn auch ins Haus holen, wenn es nicht anders geht. Ich würde ihn aber nicht in den vollbeheizten Wohnbereich setzen, sondern so, dass er nicht friert aber auch wenig Kontakt zur Familie hat. Ein Artgenosse wäre da natürlich sehr von Vorteil.

Wichtig ist ihn halt genau zu kontrollieren und täglich mehrmals nach dem "rechten" zu schauen, wenn Du da irgendwann den Eindruck hast, es ist in der Voliere zu kühl für ihn....sein Gefieder packt die Wärmeisolierung nicht, dann musst Du halt handeln. Ich würde ihn halt solange wie es nur geht draussen lassen und abwarten wie er sich macht. Ne Wärmelampe wäre natürlich auch eine gute Alternative, so würde er in der Voliere bleiben...könnte sich aber nach eigenem Ermessen darunter setzen.

Dein gutes Futter bildet aber seine Grundlage...also schön viele Nüsse und anderes nahrhaftes Futter und er hat gute Voraussetzungen über den Winter zu kommen.

LG
Peter

Jennifer

"Chaostante"

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8

Dienstag, 28. September 2010, 23:01

Hallo zusammen,

ich werde am WE mal den Artikel raussuchen.
Die Ärztin hat damit beste Erfahrungen gemacht.

Liebe Grüße
Jennifer
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Daniaminna

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9

Freitag, 1. Oktober 2010, 07:08

Hallo Jennifer,

ja, das wäre prima.

In einem anderen Forum wird gerade diskutiert, ob niedrige Temperaturen rachitischen Vögeln etwas ausmacht oder nicht.... hast Du da schon Erfahrungen?

Liebe Grüsse
Elke
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10

Freitag, 1. Oktober 2010, 07:52

Hallo Elke,

ich persönlich würde Rachitisvögel nicht draussen lassen.
Aber es kommt auch immer auf den Schweregrad der Behinderung an.
Wenn sie sich auf ihren Gelenken fortbewegen,
finde ich es sogar unverantwortlich, diese Tiere im Winter in einer Voliere zu lassen.
Oskar kann ich z.B. gar nicht einfach in eine Voliere setzen.

Wir habe versch. Streusorten etc. ausprobiert, auf denen sich Rachitisvögel gut fortbewegen können.
Zu einem zufriedenstellenden Ergebnis sind wir aber nicht gekommen.
Dieses Jahr haben wir u.a. Baumwollstreu getestet.
Das ist relativ weich, bleibt aber in den Krallen hängen und ist somit nicht geeignet.

Liebe Grüße
Jennifer

P.S. welches Forum meinst du eigentlich?
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Maxim Gorki

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11

Freitag, 1. Oktober 2010, 08:09

Hallo Jennifer,

ich meine das Rabenforum...zu dem Thread geht es hier Klick mich

Die Diskussion ist nun leider ein wenig einseitig..... mich würde interessieren, was aus Veterinärsicht gesagt wird, Bzw. ob es da schon mal Untersuchungen gegeben hat?

Liebe Grüsse
Elke
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12

Freitag, 1. Oktober 2010, 08:55

Hallo Elke,

habe nur kurz drüber gelesen :wacko:
Ich kann mich da nur Hexe anschließen.

Ob es dazu Untersuchungen gibt,
weiß ich nicht.
Aber rein theoretisch sollte da der gesunde Menschenverstand ausreichen :D

Liebe Grüße
Jennifer
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