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Astrid

Anfänger

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21

Montag, 13. Dezember 2010, 23:46

Das wäre jetzt auch zu spät, eine Umgewöhnung nach 17 Jahren könnte für Sixtus tödlich enden-ihm reicht schon das offene Fenster, um ihn in Panik zu versetzen!
Der Freiflug ist täglich gewährleistet, die Käfigtür steht ja so gut wie immer auf und ich finde, wenn schon die Freiheit genommen wird, was sowohl drin als auch draußen alles andere als artgerecht ist, dann lieber in der "verkehrten Welt" mit Ansprache, als draußen abgegrenzt von den freien Tieren, sich selbst überlassen....
Der "Käfig" stellt ja in weiterem Sinne nur den Schlafplatz dar, welcher keinen großen Raum erfordert, weil die Vögel in Freiheit auch keinen großen Raum zum Ruhen bevorzugen.

Sixtus war nach der Handaufzucht nicht mehr auszuwildern, zu starke Fixierung an die "verkehrte Welt", ergo wurde alles getan, um ihm sein Leben mit Menschen so schön wie möglich zu machen und ich denke sein stolzes Alter bei guter körperlicher sowie seelischer Verfassung bedarf keiner weiteren Worte...

Zippo wurde schweren Herzens von seiner Vorbesitzerin abgegeben, aus Zeitmangel in der Außenvolliere zu sehr sich selbst überlassen...nun hat er wieder Ansprache, zwar in einer für Ihn "verkehrten" aber abwechslungsreichen "Welt"....

LG Astrid

Jennifer

"Chaostante"

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22

Dienstag, 14. Dezember 2010, 05:59

Hallo zusammen,

@Madeleine
So alte Herrschaften, würde ich auch nicht mehr in eine Außenvoliere setzen.
Ich bin davon überzeugt,
dass sie "seelischen Schaden" nehmen würden,
wenn man z.B. einem fast 17jährigen Elsternopa die Familie wegnehmen würde.
Denn genau so würde er es empfinden.
Außerdem dürfte Sixtus es vermissen,
wenn Andrea oder Astrid morgens völlig verschlafen in den Käfig glotzen,
"Frühstück" rufen und die Tür öffnen :D :knuddel:

Ich weiß von einer lieben Wildvogelpflegerin,
dass sie im Winter ihre sehr alten Vögel aus der Außenvoliere nimmt
und ins Haus holt. Darunter auch einen Sperlingsmann, der mittlerweile 11 Jahre alt ist.

Liebe Grüße
Jennifer
Wer keinen Vogel hat, hat ein leeres Nest im Kopf!

Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch,
einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln
und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
Maxim Gorki

Madeleine

Schüler

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23

Donnerstag, 16. Dezember 2010, 23:04

Hallo Alle!
Trotzdem bin ich der Meinung ein Wildvogel sollte kein Haustier sein.
Auch ein älterer Vogel kann langsam umgewöhnt werden. Niemand sagt, die Elstern sollen von einen Tag auf den nächsten in eine Aussenvoliere und Menschen nur noch einmal täglich sehen. Das kann man ganz langsam angehen lassen und sehen wie die Vögel reagieren.
Ich finde eine Wohnungshaltung nicht artgerecht, das würde ich meinen Rabenvögeln niemals antuen.
Was ihnen alles entgeht, Sonnenauf- und untergänge, natürliches Sonnenlicht (das soviel heller ist als in einer Wohnung, noch dazu werden viele Lichtbestandteile durch die Glasscheibe gefiltert), Wind und Wetter, Besuche von anderen wilden Vögeln, Kommunikation mit wilden Artgenossen, im Laub wühlen, im Schnee buddeln, Erde im Schnabel spüren,......
Statt dessen eine eintönige, künstliche Welt, kein Wunder, dass man als Elster dann stressanfällig wird.

Meine unbeliebte Meinung.

Jennifer

"Chaostante"

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24

Freitag, 17. Dezember 2010, 06:10

Hallo Madeleine,

ich kann deine Meinung gut nachvollziehen und stimme dir auch fast zu 100% zu.
So quirlige und intelligente Tiere gehören normalerweise in eine
große Außenvoliere oder in ein schön eingerichtetes Vogelzimmer.
Sonst wird man ihnen nicht gerecht.
Nur bei so alten Vögeln würde ich das nicht mehr machen (Außenvoliere).

Allerdings werden auch z.B. Papageien und Sittiche im Haus gehalten.
Das sind für mich auch Wildtiere im eigentlichen Sinne. Nur nicht bei uns.
Da ließe sich auch über Haltung und artgerechtes Leben streiten ;)

Liebe Grüße
Jennifer
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Maxim Gorki

Madeleine

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25

Samstag, 18. Dezember 2010, 00:59

Hallo Jennifer!
Natürlich sollte man Papageien und Sittiche auch artgerecht halten (wir können gern in einem separaten Thread darüber diskutieren)! Allerdings gibt es einen großen Unterschied: Wellensittiche zB sind domestizierte Vögel im Gegensatz zu Elstern! Das ist ein riesiger Unterschied, die ganze Stressphysiologie, Aussehen, Verhalten, sehr vieles hat sich durch den Prozess geändert.

Zum Alter nur soviel:
Ich habe vor einiger Zeit einen Papageien als Einzel-Käfighaltung befreit. Er lebte 30 Jahre!!! alleine in einem winzigem Käfig in der Küche. Nun ist er zusammen mit Artgenossen in einem schönen Vogelzimmer untergebracht und kommt sehr gut zurecht. Natürlich war die Umstellung stressig für ihn, und es hat lange gedauert, bis er seinen Käfig verlassen hat. Das war eine Hauruck-Umstellung für ihn, ging natürlich nicht anders. Trotzdem hat er es gut überstanden und ist nun GARANTIERT glücklicher, er kommuniziert mit seinen Artgenossen und klettert draussen herum.
Allerdings halte ich Rabenvögel für noch besser anpassungsfähig, daher glaube ich nicht, dass ein Umzug in eine Aussenvoliere den Elstern nicht gefallen würde. Ein Versuch ist es wert, was kann schon passieren? Ich fände es schön ihnen nun wenigstens noch ein restliches Leben in artgerechter Umgebung zu gönnen.
Alles andere ist egoistisch.

Jennifer

"Chaostante"

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26

Sonntag, 19. Dezember 2010, 18:13

Hallo Madeleine,

1. ein 30 jähriger Papagei (je nach Art) ist bzgl. seines Alters ein Jungspund gegenüber einer 17 jährigen Elster.

2. relativ primitiv gesagt, Vogel ist und bleibt Vogel!
Da mag man züchten etc. aber Freiraum benötigen alle Tiere.
Ein einheimischer Wildvogel, der die Welt außer Haus nie kennnengelernt hat,
wird sie ebenso wenig vermissen wie ein Welli, Nymphensittich oder eine von Hand aufgezogene Elster.
Das ist einfach so!
Was man nicht kennt, kann man eben nicht vermissen.

3. ich habe recht viel mit behinderten Vögeln zu tun.
Je nachdem, fühlen sich diese Tiere in einer Außenvoliere nicht wohl.
Sie wissen um ihr Handicap und sind mehr als ängstlich.
Im Haus widerum blühen sie auf.
So würde ich es auch bei älteren Vögeln sehen.
Sie wissen ganz sicher, sie sind nicht mehr so schnell, sie sind alt.
Jeder Greifvogelalarm draußen (Voliere) würde einen unglaublichen Stress hervorrufen.
Das wäre bei so alten Tieren,
wie sie Andrea und Astrid haben, meiner Meinung nach, Tierquälerei!
Ich finde es okay, wie die Elstern gehalten werden.
Es gibt ab und an bessere Möglichkeiten (Vogelzimmer, den Platz muss man erst einmal haben) -
aber sicherlich zu 98% Unterbringungen, wo wir alle die Hände über den Kopf zusammen schlagen würden!!!!

4. Bezgl. Ziervögel bin ich sicher kein guter Ansprech- oder Diskussionspartner.
Davon versteh ich nicht allzu viel......

Liebe Grüße
Jennifer
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Maxim Gorki

Madeleine

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27

Sonntag, 19. Dezember 2010, 19:14

Hallo Jennifer!
Nein, das stimmt absolut nicht, Vögel sind nicht gleich Vögel. Hier eine kleine Übersicht über den Vorgang der Domestizierung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Domestizierung
Wie gesagt, es ändert sich das Verhalten inklusive Physiologie (wie zB Reaktion auf Stress).

Es handelte sich um eine Papageienart (ich erinnere mich gerade nicht an den Namen) mit Höchstalter so um die 30-35 Jahre.
Ich weiss auch von sehr vielen über 10jährigen Wellensittichen (diese werden meist um die 10Jahre alt, selten bis 15), die nach so einer langen Zeit in Einzelhaft trotzdem sich noch sehr gut umstellen konnten auf ein Leben in Außenvolieren mit Artgenossen. Daher finde ich das Argument 'zu alt' für nicht sehr gültig.
Außerdem wie gesagt, man muss nicht von einen Tag auf den anderen alles komplett umstellen, aber mit viel Geduld ist es garantiert möglich den Vögeln ein schönes und artgerechtes Leben zu ermöglichen.
Ich finde die Haltung von gesunden Wildvögeln in der Wohnung nicht schön.
Mehr gibt es dazu wohl nicht zu sagen.

Viele Grüße,
Madeleine

  • »Andrea59« ist der Autor dieses Themas

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28

Sonntag, 19. Dezember 2010, 20:58

Hallo zusammen,

Sie wissen um ihr Handicap und sind mehr als ängstlich

Ja-und Sixtus ist mal vor Jahres aus versehen durch das offen stehende Fenster geflogen, der war wieder schneller drin als ich schauen konnte. Im Sommer sind die Fenster immer offen, er hätte Möglichkeiten genug um sich "auszuwildern".
Er hat definitiv Angst, sobald ein Rabe oder Raubvogel vorbeifliegt, fliegt er in den Käfig. Zippo ist da nicht anders, er ist kurzsichtig, wenn er was nicht erkennt oder erkennen kann, bleibt er auf den Boden (Wohnzimmer/Küche) sitzen und "ruft" mich. Ich brauche nur was großes zu tragen, schwups sitzt er auf den Boden und schreit wieder :hm: Manchmal isses schon nervig :rolleyes: ^^


Lieben Gruß, Andrea

Madeleine

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29

Sonntag, 19. Dezember 2010, 21:37

Ok, darauf möchte ich doch nochmal antworten:
Gibt man Hennen aus einer Legebatterie die Wahl zwischen ins Freiland oder zurück in die Legebatterie, sie wählen die Legebatterie. Heisst das, sie bevorzugen das Leben in der Legebatterie?

Wie gesagt, es geht nicht darum das Fenster aufzumachen, das bringt nichts, wie Du ja festgestellt hast.

Es geht nicht darum wie niedlich Rabenvögel als Haustiere sind. Wenn ich die Beiträge und Fotos sehe, scheint es mehr um die menschlichen Interessen zu gehen.

Daniaminna

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30

Sonntag, 19. Dezember 2010, 22:01

Hallo,

eigentlich wollte ich mich raushalten aus der Entweicklung des Threads :rolleyes: ...... aber jetzt dreht es sich im Kreis und deshalb poste ich nun doch!

@ Madeleine..... ich stimme Dir in so ziemlich allen Bereichen zu!

Nämlich, dass man es zumindest mal probiert haben sollte, um eine letztendliche Entscheidung zu treffen!..... ich selbst habe ja einige Beispiele hier bei mir rumfliegen!....sei es Einstein, die ehemalige Wohnzimmerkamindohle, der sogar letztlich noch ausgewildert werden konnte, nachdem er in der Aussenvoli klarkam ( die vorherige Halterin, war sprachlos als ich es ihr berichtet hatte, denn Einstein war ja eigentlich nur als Urlaubsgast bei uns).....oder die Häher Tonerl und Schnipsel, die ja auch vorher nicht in einer Aussenvoli waren)

Aber ich kenne auch andere Vögel....mein verstorbener Eddi ( Eichelhäher) zum Beispiel ....ich habe es auch bei ihm versucht, ihn in die Aussenvoli zu setzen..... aber er war unkoordiniert und hilflos, so dass ich ihn wieder rein geholt habe.... ich habe es erst stundenweise probiert, dann mal nen ganzen Tag....aber ihm hätte ich keinen Gefallen damit getan es länger und massiver zu probieren!

Damit möchte ich sagen, dass es sicherlich auch auf den einzelnen Vogel ankommt!..... man kann wie in fast allen Bereichen, nicht verallgemeinern!

Versuchen würde ich es jetzt auch nochmal....jetzt, wo sie zu zweit sind..... ich würde mir nen kleinen Verhau an meiner Sitzecke bauen und wenn ich draussen zum Kaffeetrinken wäre, würde ich sie ein- zwei Stunden mit dorthin nehmen, wenn ich daneben sitzen würde!.....und würde beobachten, wie sie sich verhalten.

Aber wie sich die Vögel tatsächlich verhalten....wie hoch der Stresspegel für sie ist, dass kann nur Andrea sehen und auch danach handeln.

Es nützt doch nichts, ein schlechtes Gewissen zu machen, wenn es tatsächlich nicht gut für die Vögel ist und sie dann innerhalb kürzester Zeit von der Stange fallen!

Im Grundsatz sind wir uns doch alle einig, dass Wildvögel nach draussen gehören....wer flüstert es denn mal dem Bruno :rolleyes: ........im besten Falle ausgewildert.....mit Kompromissen in einer Aussenvoli...... und im Einzelfall halt leider auch im Haus!

Liebe Grüsse
Elke
Es ist die typische Eitelkeit und Impertinenz des Menschen, ein Tier "dumm" zu nennen, nur weil sein menschlicher Verstand nicht ausreicht, es zu verstehen! (Mark Twain)


Ideale sind wie Sterne, wir erreichen sie niemals,
aber wie die Seefahrer auf dem Meer können wir unseren Kurs nach ihnen richten.

  • »Andrea59« ist der Autor dieses Themas

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31

Montag, 20. Dezember 2010, 00:17

Huhuuuu :rolleyes: ,
ich stimme Dir in so ziemlich allen Bereichen zu!
ich auch.

wo sie zu zweit sind..... ich würde mir nen kleinen Verhau an meiner Sitzecke
Wir haben ne Zeit lang das Oberdeck vom Käfig mit raus genommen, obwohl wie "bei" Sixtus saßen hatte er Stress (gehächelt und Angstschreie). Zippo KANN man nicht mit seiner Kurzsichtigkeit auswildern. Die nächste Fellnase hätte da was zu naschen.
Es nützt doch nichts, ein schlechtes Gewissen zu machen, wenn es tatsächlich nicht gut für die Vögel ist und sie dann innerhalb kürzester Zeit von der Stange fallen!
Genau, DANN hätte ich ein schlechtes Gewissen.
Im Grundsatz sind wir uns doch alle einig, dass Wildvögel nach draussen gehören..
Jap, der Meinung bin ich auch! Hatte ja auch so einige Flattermänner großgezogen und ausgewildert.
wer flüstert es denn mal dem Bruno
Abwarten :D ^^ :P ;)
Wie gesagt, es geht nicht darum das Fenster aufzumachen, das bringt nichts, wie Du ja festgestellt hast.
Naja, wie gesagt, es war Zufall, dass er rausflog...aber seit dem KÖNNTE er mal en Rundflug machen, will er aber nicht und ich lasse ihn.
scheint es mehr um die menschlichen Interessen zu gehen.

Nö, ich vermenschliche garantiert NICHT meine Tiere/Vögel. Wenndenndann...forciere ich IHR KÖNNEN.


Lieben Gruß, Andrea

Kerstin

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32

Montag, 20. Dezember 2010, 09:15

Sooo noch jemand der seine Meinung dazu äußert:

ich finde das Madeleine vollkommen recht hat, wenn Sie sagt das es für die Tiere kein artgerechtes Leben ist das sie bei Andrea führen. Und verstehe mich nicht falsch Andrea ich bin auch der Meinung das du deine Tiere abgöttisch liebst und alles erdenklich mögliche für Sie tust und machst damit es Ihnen an nichts mangelt. Und ich weiß nicht wie lange du deine Elstern schon hast aber ich kann auch nur für mich sprechen, falls Stuey aufgrund seiner Mickrichkeit oder wenn er behindert wäre, nicht auswilderbar wäre KÖNNTE ich ihn gar nicht behalten da ich ein zu schlechtes Gewissen hätte ihm nicht gerecht zu werden. Er gehört in die Freiheit oder zumindest nach draussen. Selbst wenn man einen Wildvogel, der seehr anhänglich ist, in der Whg. hält, hätte man von anfang an auf eine mehr "natürliche" Umgebung achten sollen, das man viell. von vornherein gesagt hätte, ich kann dem Vogel nicht das bieten was er braucht und dann muss man sich auch schweren Herzens davon trennen. Ich weiß nicht wie lange du ihn schon hast aber gab es damals denn gar keine Möglichkeit ihn z.b. eine Voliere zu bauen wo er hätte drin gut leben können?!

Und da finde ich spaltet sich die Meinung. Denn ich denke das es ein Versuch auf jeden Fall wert ist. Und ich denke nicht das er wenn man es langsam genug macht, er tot von der Stange fällt!! Auch wenn er alt ist.

Viele Grüße Kerstin

Daniaminna

befindet sich in Metamorphose!

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33

Montag, 20. Dezember 2010, 09:46

Hallo,

Zitat

das es für die Tiere kein artgerechtes Leben ist


Ich bin der Meinung, dass es keine *artgerechte Haltung* gibt!...... sie endet da, wo man ein Tier der Natur entnimmt!

Man kann dann nur imitieren...sei es beim Futter, der (Zwangs-)Vergesellschaftung oder der Unterbringung....sie kann noch so professionell sein, artgerecht ist sie dann dennoch nicht!

Liebe Grüsse
Elke
Es ist die typische Eitelkeit und Impertinenz des Menschen, ein Tier "dumm" zu nennen, nur weil sein menschlicher Verstand nicht ausreicht, es zu verstehen! (Mark Twain)


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aber wie die Seefahrer auf dem Meer können wir unseren Kurs nach ihnen richten.

Kerstin

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34

Montag, 20. Dezember 2010, 10:11

Hallo Elke,

natürlich hast du recht das es für Wildtiere kein Artgerechtes Leben in Gefangenschaft gibt! Aber darum geht es ja nicht! Das wissen wir alle und ich denke einfach das auch ein Wildvogel der mit der Hand aufgezogen wurde und sehr zutraulich ist, dem man nicht auswildern kann, ein "annehmbares" Leben in "Gefangenschaft" bereiten kann. Und wenn das aus irgendwelchen Gründen NICHT möglich IST dann sollte man nicht egoistisch sein (und das soll jetzt kein angriff o.ä. sein) (ich kann mich auch immer nur schwer trennen ;) ) und für das Tier eine andere Möglichkeit suchen. Wir sollten alle immer danach streben das beste für die Tiere zu ermöglichen, auch wenn es schwer fällt! Und bevor ich einen nicht auswilderbaren Vogel in einen Käfig stecke´, mag es noch so kurz sein, und mag das Tier noch so anhänglich,ängstlich o. ähnliches sein, müsste ICH mich von dem Tier trennen. Tiere kommen eh besser mit einem anderen Umfeld oder Menschen klar, meistens machen wir Menschen uns die Probleme weil WIR uns nicht trennen wollen. Weil das mit Schmerz verbunden ist.

Wie gesagt man hätte von Anfang an eine Aussenvoli oder eine Innen-Aussenvoli bauen sollen, da wo das Tier auch rein kann wenn Besuch kommt und wo er seinen natürlichen, angeborenene Instinkte nachgehen kann!! Auch wenn es nur in der Erde buddeln oder im Schnee wälzen oder wo er einfach nur den Wind um die Ohren hat! Und wenn das aus welchen Gründen auch immer nicht möglich ist dann muss man auch loslassen können.

Liebe Grüße Kerstin

Und P.S. Ich vertrete hier nur meine Meinung und ich will hier niemanden angreifen oder beleidigen. Ich hoffe das kommt auch so an.

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