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Skyhawk

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Sonntag, 21. Juni 2009, 16:24

Saatkrähe (Corvus frugilegus)

Saatkrähe (Corvus frugilegus)

Familie: Krähen
Unterordnung: Singvögel
Ordnung: Sperlingsvögel


Vorkommen:
Ganz Europa, meist im Tiefland, Gebirge wird vermieden
In Mitteleuropa ist die Krähe standorttreu und wandert nicht. Im Winter kommt es jedoch zu großem Einfall osteuropäischer Vögel.
Sie bevorzugt eine offene Landschaft mit Baumbestand, wo Ackerlandschaften ihr ein ideales Nahrungsangebot geben. Man sieht sie häufig hinter pflügenden Traktoren den Boden absuchen. Die Saatkrähe wurde mittlerweile zum Kulturfolger und lebt auch in größeren Städten und Dörfern wo sie in Parks, auf Schulhöfen etc ausreichend von den Menschen achtlos weggeworfene Nahrung findet. Sie hat damit eine Reinigungsfunktion übernommen.

Verhalten:
Sie ist sehr gesellig und ein sogenannter Kolonienbrüter. Im Herbst finden sich immer wieder große Gruppen auf gemeinsamen Schlafplätzen, oft mit Dohlengesellschaft zusammen.
Sie entwickelt ein soziales Verhalten von gegenseitigem Kraulen und Füttern des Partners inklusive Gefiederpflege. Innerhalb der Gruppe, des Schwarms, in der Kolonie und auf den Schlafplätzen herrscht eine strenge Hierarchie, wo die Altvögel meist vorherrschen und verstärkt in Nahrungs- und Bewachungsaufgaben eingebunden sind.
Sie ist ein akrobatischer Flugkünstler, was das ganze Jahr und besonders in der Balz zu bewundern ist. Ab dem zweiten Lebensjahr ist die Krähe geschlechtsreif und bindet sich für den Rest ihres Lebens an einen Partner. Ab Mitte Februar beginnt in der Kolonie der Nestbau. Dabei wird auch hemmungslos gegenseitig das Nistmaterial gestohlen, sofern das Nest nicht bewacht ist. Brutbeginn der 3- 5Eier ist ca. Mitte März bis Mitte April was mit von der Witterung bestimmt wird. Es wird nur einmal im Jahr gebrütet. Ist das Gelege frühzeitig zerstört worden, kann ein Nachgelege vorkommen. Das Weibchen brütet allein und wird in dieser Zeit vom Männchen gefüttert, sind die Jungen geschlüpft füttern beide Elterntiere.

Nahrung:
Sie ist ein Allesfresser, ein großer Anteil macht jedoch Insekten, Käfer, Regenwürmer aus, aber auch Mäuse und kleine Echsen können auf dem Speiseplan vorkommen. Natürlich verwertet sie auch die Abfälle die vom Menschen achtlos in die Natur entsorgt werden. Gelegentlich ist auch die Getreidesaat von frisch bearbeiteten Feldern gern genommen, weshalb sie bei vielen Landwirten verhasst ist.

Statistisch festgehalten ist die älteste Krähe mit 19 Jahre nach einem Ringfund.

Referat 21.07.2009 (I.B.)

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