Aaskrähe (Corvus Corone)
Unterarten: Rabenkrähe (Corvus corone corone) / Nebelkrähe (Corvus corone cornix)
Oberart: Aaskrähe
Unterart: Rabenkrähe und Nebelkrähe
Familie: Krähen
Unterordnung: Singvögel
Ordnung: Sperlingsvögel
Vorkommen:
Die Aaskrähe finden wir in Europe in zwei unterschiedlichen Arten:
Rabenkrähe -> Vorkommen Mitteleuropa, gänzlich schwarz-metallisch glänzendes Gefieder
Nebelkrähe -> Vorkommen Osteuropa, Unterseite und Rücken hellgraue Färbung
In den Grenzgebieten kann es zu Mischpaarungen beider Unterarten kommen
In Deutschland liegt die Grenze der beiden Unterarten an der Elbe. Der Bestand ist nach früheren Verfolgungen mittlerweile wieder gut erholt und ausgeglichen.
Wie alle Krähen in Mitteleuropa sind auch diese Vertreter standorttreu. Aber auch hier wandern die osteuropäischen Bestände im Winter in den westeuropäischen Sektor was dann zu großen Kolonien führen kann. Sie bevorzugt offene Landschaften mit lichtem Baumbestand, geschlossene und dichte Wälder werden gemieden. Sie beginnt auch mittlerweile als Kulturfolger in Städte und Dörfer einzuwandern.
Verhalten:
Sie lebt in kleinere Gruppen oder Paaren zusammen, nur im Herbst sammeln sich große Schwärme die sich mit Dohlen und Saatkrähen vermischen. Die Aaskrähen haben besonders zur Brutzeit ausgeprägte eigene Reviere, verteidigen aber auch das ganze Jahr hindurch ein Revier. Nahrungssuche erfolgt systematisch im Flug oder zu Fuß. Beuteabjagen und Nestausplünderungen sind nicht selten zu beobachten. Sie werden nach zwei Jahren geschlechtsreif und bilden durchaus auch langjährige Verbindungen, doch nicht Einehen wie Saatkrähen oder Dohlen. Eine Revierbildung beginnt schon im Januar, während die Legung von bis zu 6 Eiern in der Regel Ende März stattfindet. Es wird nur eine Brut pro Jahr großgezogen.
Nahrung:
Allesfresser, von Fleisch bis Getreide, Früchte, Samen, Insekten nimmt sie nun wirklich alles auf. Dabei werden auch gelegentlich die Nester von Rebhühner und Fasanen ausgeräumt. Aas spielt eine wichtige Rolle ihrer Nahrungskette – woher sie auch den Namen hat.
Statistisch festgehalten ist die älteste Aaskrähe mit 19 Jahren durch einem Ringfund.
Referat: 21.06.2009 (I.B.)