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Katrin

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Sonntag, 17. Juli 2011, 18:00

Angst

Hallo zusammen,
ich hoffe mal, dass ich hier richtig bin in diesem Thread mit meiner Frage.
Das Problem ist, das Räbchen, was ich derzeit pflege hat panische Angst vor allem, was er nicht kennt, was neu ist. Also, wenn ich z.B. nasse Haare habe -Panik, andere Jacke - Panik, Kleid an-nochmehr Panik( hat vielleicht Gründe, aber das ist ersmal zweitens, hi hi.)
Ich habe versucht ihn umzuquartieren. Er sitzt in einem Heukorb bei uns im Bad. (kann nicht fliegen und laufen, ich berichtete in einem anderen Thread)
Nun will ich gern, dass er mehr Platz hat,auch mal selbst versuchen kann zu laufen. Das ging ja garnicht! Der war ja kurz vorm Koller, nur weil ich ihn in ein anderes Zimmer gesetzt habe. Dann habe ich einen grooooßen Käfig für drausen, da wollte ich ihn ab und zu mal hineinsetzen. Geht auch nicht. Er flattert wie wild da drin herum, weil um ihn rum Gitter sind. Ohne gehts halbwegs, aber da kann ich ihn nicht alleine lassen, der ist voll den Beutegreifern hier ausgeliefert dann. ( Katzen und Greifvögel) Stundenlang kann ich mich auch nicht daneben setzen.
Was könnte ich denn machen, damit er nicht so panisch reagiert? Ich habe Angst, der stirbt an Herzversagen. Japst nach Luft und wird ganz heiß dann und ist nicht zu beruhigen. :(
Zur Info, er ist jetzt ca. 8 Wochen bei mir, also nicht "neu".Anfangs war es auch nicht sooo schlimm, aber ich denke, da war er insgesamt geschwächt.
Ich weiß garnicht, wie ich das machen soll, wenn ich nochmal zum TA muss. Das überlebt er nicht. :|

LG Katrin

Daniaminna

befindet sich in Metamorphose!

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2

Sonntag, 17. Juli 2011, 19:13

Hallo Kerstin,

ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich so extrem ängstliche Vögel gerne einem anderen Vogel anschliessen und sich dann an diesem orientieren.

Dabei muss es sich wohl auch nicht unbedingt um ein artgleiches Tier handeln ?( ....zumindest hatte ich mal eine Dohle, die war körperlich nicht wirklich behindert, ausser dass sie ein saumässiges Gefieder hatte..... hatte aber irgendwie einen psychischen Knacks, sie hat immer engste Ecken aufgesucht oder saß auf einem Ast in Wandnähe und hat ständig Bewegungen gemacht, als wolle sie die Wand hochklettern, dadurch hat sie sich leider immer wieder die Schwungfedern auf der Wandseite abgeschubbert.....sie saß zusammen mit weiteren Dohlen, wo sie sich dann auch sporadisch einer wesentlich jüngeren Dohle angeschlossen hatte.... die hatte aber irgendwann keinen Bock mehr auf sie...... schliessendlich ist diese Dohle immer wieder aus der Voli ausgebrochen...... sie war extrem klein und schlank...... und ist bei den tauben eingebrochen, da hat sie sich auch eine Ringel ausgeguckt!..... wenn sie mit der zusammensaß, war sie eine fast ganz normale Dohle! ( sie und die Tauben sind ausgewildert worden)

Kann sie denn immer noch gar nicht laufen?

Liebe Grüße
Elke
Es ist die typische Eitelkeit und Impertinenz des Menschen, ein Tier "dumm" zu nennen, nur weil sein menschlicher Verstand nicht ausreicht, es zu verstehen! (Mark Twain)


Ideale sind wie Sterne, wir erreichen sie niemals,
aber wie die Seefahrer auf dem Meer können wir unseren Kurs nach ihnen richten.

Katrin

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3

Montag, 18. Juli 2011, 00:14

Hallo Elke,
an einen anderen Vogel habe ich auch schon gedacht. Nur, woher nehmen?
Und wenns nicht funktioniert? Er Angst hat vor diesem "Ding"?
Das ist ja sehr interessant mit der Dohle. Ich beobachte schon eine Weile, dass sich zu den Eltern "meines" Pfleglings ein Pärchen Ringeltauben gesellt haben.Anfangs dachte ich, der Ringlerisch ist scharf auf Frau Rabenkrähe, aber jetzt sitzt auch Madam mit bei den Krähen. Komisch ist das und wo du jetzt auch sowas schreibst..........Würde mich interessieren, was das zu bedeuten hat und was die miteinander zu tun haben, Ringeltauben und -Krähen. Gut und Böse? Schwarz und weiß?
Kann sie denn immer noch gar nicht laufen?

Nein, aber immerhin frisst er schonmal selbst und auch Insekten. :S Die wollte er ja garnicht haben. Scheinbar hat ihm noch niemand vorgelesen, was Krähen fressen. :D
Tja, aber die Angst macht mir Sorgen. Wenn er sich aufregt, ist erst mal jeglicher Fortschritt hinüber und wir gehen einen Schritt zurück. :(

naturfreund

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4

Montag, 18. Juli 2011, 22:59

Hallo,

ich gebe allen meinen Tieren bei Stress BACHBLÜTEN: (Notfallmischungen), gibt es als Globuli oder alkoholfreie Tinktur bei manchen Tierärzten.

Die Globuli kann man einfach in Mäulchen/Schnabel geben, oder in Wasser zerdrücken und mit Spitzchen ...in Mäulchen/Schnabel.

Ich habe den Eindruck, die Bachblüten helfen.

Gruss Rena

naturfreund

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5

Montag, 18. Juli 2011, 23:25

P.S.

Versetz Dich einfach mal in Dein Räbchen:

Er nimmt längere Zeit nur den geschlossenen Raum im Bad war, (totale Stille)...dann plötzlich kommt jemand rein, macht Geräusche, die er nicht kennt, ....oder er wird in einen ganz anderen Raum gebracht, den er nicht kennt, ....oder sogar ins Freie (mit all den neuen Geräuschen ringsrum) und das dann auch noch in einem Gitterkäfig, den er garnicht kennt.

TIP: Wenn ich Vögel transportiere oder an einen anderen Platz bringe, decke ich grundsätzlich den Käfig mit grossem Handtuch ab. Ziehe das Handtuch nur langsam und stückweise zurück, lasse, wenn der Käfig z.B. draussen auf der Terasse ist, immer den halben Käfig zugedeckt. Dann fühlen sie sich sicherer.

Stille ist nicht gut für Vögel, deswegen habe ich in einem Raum ein Gitter vor das Fenster gemacht und lasse das Fenster auf, damit sie immer die Geräusche aus dem Garten und Wald hören.

Die Stille im Bad könnte der Grund sein, warum er so schreckhaft geworden ist, .... Vielleicht kannst Du ein Fenster für ihn öffnen und ihn beobachten, ob sich seine Angst bessert?

Liebe Grüsse Rena

naturfreund

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6

Mittwoch, 20. Juli 2011, 16:13

Hallo Katrin,

was macht das Räbchen????? Gibt es irgendwetwas Neues????



Gruss Rena

Jennifer

"Chaostante"

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7

Mittwoch, 20. Juli 2011, 23:15

Hallo Katrin,

ich würde mich in einem Käfig draußen auch nicht wohlfühlen.
Die Rabenkrähe sitzt in einer ungünstigen Situation
- der ungewohnte Käfig
- die Natur mit all ihren Inhalten
- und sie weiß, sie kann nicht flüchten

Das würde ich sofort abstellen. Wer weiß,
ws dieser Zwerg r Ängste durchstehen muss.

Zu allem anderen kann ich nichts sagen,
dazu muss ich deinen Thread erst wieder lesen.

Liebe Grüße
Jennifer
Wer keinen Vogel hat, hat ein leeres Nest im Kopf!

Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch,
einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln
und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
Maxim Gorki

Katrin

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8

Samstag, 23. Juli 2011, 22:23

Liebe Rena,
mir ist das schon klar in welcher Zwickmühle Räbchen sitzt, nur kann ich es nicht ändern im Moment.
Fenster ist immer auf, Geräusche hört er zur Genüge, er kann auch teilweise rausschauen.
Und gerade, weil ich ihn an andere Dingen gewöhnen möchte, bzw. etwas tun möchte, damit er "drausen" nicht vergisst, soll er auch mal raus.
Nur ohne Käfig drumherum geht das nicht, da kann ich ihn auch gleich der Katze geben. Denn, wie von Jennifer richtig bemerkt wurde: Er kann nicht weg!
Bachblüten versuche ich mal.
Es ist nur nervig manchmal. Da ist etwas, was ihm nicht gefällt. Da reicht schon, wenn ich Licht machen muss bei der Abendfütterung und schon geht garnichts mehr. Da wird rumgeflattert und das Futter in der Gegend rumgespuckt, statt hintergeschluckt, wenn er es denn überhaupt erstmal in den Schnabel nimmt. :whistling:
Vielleicht sollte ich eine Pflegestufe beantragen! :thumbup:

Katrin

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9

Freitag, 29. Juli 2011, 00:29

Hey Ihrs,
ich habe einen Tip bekommen wegen Zylkene. Das ist ein Mittel gegen Angst für Katzen und Hunde. Habe den Hersteller angemailt, ob das auch für Vögel funktionieren könnte. Die meinten, dass es Versuche mit aggressiven Vögeln in Frankreich gibt, ich solle es einfach mal probieren und dann berichten.
Guckt Ihr hier:http://www.apo.ag/ecms.php?page=prdview&…bb2fc95e1f79e70
Was meint ihr? Könnte das Räbchen schaden. Ist ja irgendwie auf Milchbasis. Meine TÄ hat damit auch nur (gute) Erfahrung mit Hunden und Katzen.

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