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Katrin

Anfänger

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1

Freitag, 16. September 2011, 23:36

Mauser?

Hallo Ihrs,
wann bekommt denn so ein Krähentierchen normalerweise neue Schwanz und Schwungfedern?
"Mein" gehandicapter "Galgenvogel" hat neue Federn am Körper bekommen aber nu gehts irgendwie nicht weiter. :huh:

Bei der Gelegenheit noch eine Frage, vielleicht hat Jemand eine Idee. Das Räbchen lehnt sich immer an, weil es weder laufen, noch fliegen kann. So kann er wenigstens stehen und Blödsinn machen. :rolleyes: Nun sind dadurch aber die Federn abgebrochen, auch weil er die dabei immer durch die Öffnungen/Gitter schiebt . Würde es was bringen, wenn er in einem Terrarium, oä. sitzt, ohne Löcher oder Gitter, oder bringt das nix? Anlehnen muss er sich(noch). Er kippt sonst nach hinten um, wenn er erschreckt. Wahrscheinlich auch begünstigt, da die Schwanzfedern fehlen. Das ist irgendwie ein blöder Kreislauf und ich habe keine Idee, wie durchbrechen.


LG Katrin

Jennifer

"Chaostante"

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2

Samstag, 17. September 2011, 05:58

Hallo Katrin,

was ist denn mit dem Vogel genau passiert?
Für mich hört sich das nach einer schweren ZNS-Störung an.

Und dass die Schwanzfedern dann abbrechen, sobald er sich anlehnt, ist auch normal.
Die Schwanzfedern sind aber nicht dafür da, damit der Vogel nicht umkippt :D
Das Großgefieder wird erst im nächsten Jahr ausgetauscht.
Das ist doch eine Jungkrähe von diesem Jahr, oder?
Die Rabenkrähe wird noch eine ganze Weile uselig aussehen.

Wird er denn niemals wieder laufen können?

Ich denke, ich schau besser mal,
ob hier schon irgendwas von deinem Vogel geschrieben wurde.... :D

Liebe Grüße
Jennifer
Wer keinen Vogel hat, hat ein leeres Nest im Kopf!

Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch,
einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln
und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
Maxim Gorki

Jennifer

"Chaostante"

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3

Samstag, 17. September 2011, 06:12

So, habe deine Beiträge mal überflogen.

Das ist also die Rabenkrähe die du von Anfang an hattest, oder?
Ich frage nur deshalb, weil man ja die Ursache für sein Verhalten kennen sollte.

Für mich hört sich das so an:
Der Vogel wird wohl nie wieder laufen können, vom Fliegen ganz zu schweigen.
Ein guter Tierarzt wird dir das bestätigt haben???
Er kann sich nur anlehnen oder kippt um.

Ich gehöre ganz sicher nicht zu der Fraktion, alles nicht auswilderbares muss eingeschläfert werden,
ich habe auch behinderte Vögel hier.
Aber ein Vogel sollte sich zumindest irgendwie vernünftig bewegen können.

Erzähl doch mal mehr :knuddel:

Liebe Grüße
Jennifer
Wer keinen Vogel hat, hat ein leeres Nest im Kopf!

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Maxim Gorki

Katrin

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4

Sonntag, 18. September 2011, 23:50

Jennifer, sag niemals nie!
Ich weiß nicht, ob er jemals wieder laufen kann, wir üben! ;) Er hat die Technik noch nicht raus, wie das geht, wenn man irgendwie einen Drall nach hinten hat. :S Aber es wird. Er kann auch "frei" stehen, wenn er sich nicht gerade tierisch aufregt. Und ich denke, längere Federn würden ihm helfen zu balancieren. Habe mal Probe halber eine fremde Feder an seine mittlere abgebrochene angeklebt mit Tape und ich hatte den Eindruck damit hat er mehr Balancegefühl.
Wenn ich die neue Behausung ausprobiert habe und er sie annimmt, dann will ich das mal mit mehr Federn probieren.Vielleicht schaffen wir es bis zum Frühjahr, dass er sich in einer größeren Behausung bewegen kann. Im Moment ist es so, dass er sich wahrscheinlich zu Tode flattern würde, weil er nicht auf die Beine kommt alleine und ohne Wand.

LG Katrin

Daniaminna

befindet sich in Metamorphose!

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5

Montag, 19. September 2011, 16:38

Hallo Katrin,

da sich leider sonst niemand so richtig traut :rolleyes: ...... ich hab ja auch versucht mich zu drücken :S ..... schreib ich Dir jetzt, wie ich darüber denke!

Wahrscheinlich auf die Gefahr hin, dass Du mich verteufeln wirst!

Zitat

Ich weiß nicht, ob er jemals wieder laufen kann, wir üben!


Ein Vogel, der nicht einmal laufen kann, hat keinerlei Lebensqualität und gehört erlöst ;( ...... so sehr ich auch selber um jedes Leben kämpfe, wenn ich auch nur einen Funken Hoffnung sehe und mir diesen durch eine weitere Person bestätigen lassen habe, um nich Gefahr zu laufen, meinem eigenen Wunschdenken zu erliegen!

Bei grenzwertigen Fällen, wie es Deine Krähe wohl einmal war, sollte man sich klare Zeitfenster setzen, in denen der Vogel Fortschritte machen muss!

Und bitte höre auf, dem Vogel Federn anzukleben eek ....sei mir nicht böse, aber da kann ich echt nichts mehr zu sagen....ich war, als ich es das erste Mal gelesen habe schier sprachlos!

Gehe zu einem vogelkundigen Tierarzt, erzähle seine Geschichte und laß den Doc entscheiden..... ob es noch Sinn macht, dem Kerlchen dieses triste Dasein weiter zuzumuten!

Liebe Grüße
Elke
Es ist die typische Eitelkeit und Impertinenz des Menschen, ein Tier "dumm" zu nennen, nur weil sein menschlicher Verstand nicht ausreicht, es zu verstehen! (Mark Twain)


Ideale sind wie Sterne, wir erreichen sie niemals,
aber wie die Seefahrer auf dem Meer können wir unseren Kurs nach ihnen richten.

Jennifer

"Chaostante"

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6

Montag, 19. September 2011, 19:03

Hallo zusammen,

Zitat

da sich leider sonst niemand so richtig traut ...... ich hab ja auch versucht mich zu drücken


Herzileinchenbelzebub, meinst aber nicht mich, odda???
Ich habe Tabletten eingeworfen, bin wieder da ugly.gif s23

@Katrin
Ich muss zugeben, als ich deinen Beitrag gelesen habe,
war ich total entsetzt.
Ich kann dich verstehen, Rabenvögel sind besondere Kandidaten.
Und ich drück mich auch recht gern um jede Entscheidung.
Aber was nicht geht, das geht nicht!!!!
Der Vogel kann nicht fliegen - okay.
Er kann nicht laufen - mmh, gar nicht okay.
Er kann fast nicht stehen - Katrin, das ist Tierquälerei!

Er mag lieb sein und schaut dich aus seinen dunklen Augen immer so an,
aber, glaub mir, ich verstehe dich, das geht nicht!
DAS kannst du so einem hochintelligentem Tier nicht antun ;(
Der weiß doch, dass er völlig kaputt ist.
Du kannst doch eine Rabenkrähe nicht in ein Terrarium einsperren!!!!
Denk doch mal nach.
Katrin ganz ehrlich, dann bist du kein Tierfreund!
Einen Hund ohne Beine würdest du doch auch nicht in einen Hasenkäfig setzen, oder?

Und ihm Federn anzukleben ist absurd - ich formuliere dies mal ganz höflich......
Was soll das????
Katrin, das ist pervers.
Der Vogel ist sehr krank und wird nie wieder gesund.
Er wird nicht laufen können, muss sich zum Stehen anlehnen.
Meine Güte nochmal, erlöse dieses arme Tier!!!!!!
Rabenkrähen können sehr alt werden. Gehen wir von knapp 15 - 20 Jahren aus.
Bei gesunden Tieren.... Wie lang soll sich das Tier denn abquälen???
Wenn du tatsächlich ein Herz für diesen schwarzen Gesellen hast,
dann gönne ihm noch ein Wochenende mit ihm.
Mit klasse Futter, Streicheleinheiten, wie ihr Beide mögt und es gewohnt seid.
Und am Montag solltest du ihn schlafen lassen.
So leid es mir tut, aber ihn länger am Leben zu lassen, wäre sicher nicht SEINE Wahl!

Liebe Grüße
Jennifer
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und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
Maxim Gorki

Katrin

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7

Dienstag, 20. September 2011, 00:25

Glaubt mir, ich mache mir solche Gedanken auch und nicht zu wenig.
Aber ihr wollt tatsächlich über Leben und Tod entscheiden aus der Ferne?
Das ist doch wohl ein bischen anmaßend.
Für mich ist jedes Leben gleichwertig und ich sage weder bei gehandycapten Menschen, das wird nix, schläfert sie ein, noch bei Tieren, wenn ich irgend einen Lebenswillen spüre. Und manchmal braucht es eben ungewöhnliche Methoden, um ungewöhnliche Ziele zu erreichen.

Ihr könnt mir glauben, wenn ich jemals Lebensüberdruss bei ihm merke, dann darf er gehen, besser gestern als heute. Aber noch ist es nicht so und solange lebt er in seiner kleinen Welt, wie es ihm möglich ist.
Ihr könnt nicht einschätzen, was das für ein Vogel ist, aufgrund von ein paar Beiträgen von mir. Und seine Augen sind auch nicht dunkel.
Manches ist nicht so, wie es scheint.
Zu schnelles Urteilen ist nicht immer gut.
Deshalb gönne ich euch euer Entsetzen.

Jennifer

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8

Dienstag, 20. September 2011, 06:39

Hallo Katrin,

da kann man gerne unterschiedlicher Meinung sein.
Da ich auch diverse Rabenvögel versorge, auch behinderte Tiere,
denke ich, dass ich etwas beurteilen kann, wann zumindestens
meiner Erfahrung nach, die Päppelei grenzwertig wird. Für mich persönlich.

Da du öffentlich in einem Forum nachfragst, lebe mit der Meinung anderer User.
Niemand würde leichtfertig "aus der Ferne" zum Einschläfern raten.
Aber ein Vogel der weder laufen noch fliegen kann, hat definitiv kein schönes Leben.

Zitat

Deshalb gönne ich euch euer Entsetzen.


Das lässt tief blicken :thumbsup:

Liebe Grüße
Jennifer
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Maxim Gorki

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9

Dienstag, 20. September 2011, 09:06

hallo katrin,

ich würde mir wünschen, dass du mit dem dir anvertrauten vogel und den menschen hier im forum

respektvoll umgehst.



liebe grüße

verena :)
liebe grüße

verena :)



ich bin ein engel, und wenn man mir die flügel bricht, fliege ich auf meinem besen weiter :!:

Cioara

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10

Dienstag, 20. September 2011, 12:16

@Katrin: bitte stelle das Tier umgehend einem vogelkundigen TA vor.

Wenn Du ihn noch nicht aufgeben kannst/willst... es wird eine Reihe von (kostspieligen) Untersuchungen (& evtl. anschließenden Therapien) notwendig sein, um über sein weiteres Schicksal zu entscheiden. Blutuntersuchungen, Röntgenbilder, Federanalysen etc. pp.

Dann entscheidet der Tierarzt (!), abhängig von der Diagnose, was weiter geschieht!

Bei so einem Tier selber wild drauf losdoktern u. hier u. da, dies u. das probieren ist nicht im Sinne des Tieres!

Bitte, bitte - gehe mit dem Tier zum Vogel-Doc! Alles andere wäre an dieser Stelle Tierquälerei! Und bitte keine Ausreden à la "hier gibts keinen vogelkundigen TA". Dann muß man eben weiter fahren.

Denn ich muß mich leider den anderen anschließen; ein Vogel der nicht einmal laufen kann, geschweige denn stehen... ;(

Da besteht umgehend Handlungsbedarf!!! Und es sollte doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, das so ein Tier einem kundigen TA vorgestellt wird!!! Und zwar sofort!!!

In Loving Memory... Tswitchy

Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird,
gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cioara« (20. September 2011, 12:16)


11

Dienstag, 20. September 2011, 12:38

Wow..ich bin sprachlos.
Schließe mich natürlich im Wesentlichen meinen Vorrednern an.

Katrin,das geht gar nicht.
Einen Vogel, der über einen längeren Zeitraum als wenige Wochen nicht einmal stehen kann, einer derartigen Tortur zu unterziehen...

Zitat

, wenn ich irgend einen Lebenswillen spüre

Um Himmelwillen, das ist ein Tier-bis auf wenige Ausnahmen besitzen sie immer einen Lebenswillen, der auch im Angesicht schwerster körperlicher Beeinträchtigung nicht erlischt.Vermenschliche es nicht.
Denkst du denn nicht,dass wir nicht auch regelmäßig vor solchen Vögeln stehen,die einen Willen zeigen,obwohl sie nicht die geringste Chance haben?
Schonmal erlebt,welchen Lebenswillen ein Mauersegler mit irreversibler Flügelfraktur zeigt?
Welche Sehnsucht er in den Augen hat?
Und trotzdem,das Einzige was bleibt, ist in diesem Falle die Euthanasie,alles andere wäre purer menschlicher Egoismus und widerwärtigste Tierquälerei.

Lass die Sache beenden-im Sinne des Tieres.

Gruß

Ricarda

PS:
OT:

Zitat

Für mich ist jedes Leben gleichwertig

Nein,das ist es für niemanden,sonst könnten wir gar nicht leben.
(Tut mir Leid, aber diese Tierschützerfloskel kann ich nicht mehr hören/lesen..niemand kann jegliches Leben auf eine Stufe stellen-sonst müsste derjenige 'n Eremitenleben im Wald führen und sich von Fallobst ernähren)
Durch viele Zitate vermehrt man seinen Anspruch auf Gelehrsamkeit, vermindert den auf Originalität, und was ist Gelehrsamkeit gegen Originalität? Man soll Zitate also nur gebrauchen, wo man fremder Autorität wirklich bedarf.
Arthur Schopenhauer ;)

Cioara

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12

Dienstag, 20. September 2011, 12:55

Zitat

Einen Vogel, der über einen längeren Zeitraum als wenige Wochen nicht
einmal stehen kann, einer derartigen Tortur zu unterziehen...
Wenn ich's jetzt nicht falsch deute... ist das nicht der Vogel, der schon seit Mai (!!!) in diesem Zustand vor sich hindümpeln muß? eek

Katrin; wir haben Dir schon im Mai gesagt, das Tier muß zu einem vogelkundigen TA!!! Dir wurde auch wg. Auffälligkeiten im Kot zur Kotuntersuchung geraten. Hast Du das gemacht?! ?(

Ich verstehe es nicht!!! Ist es das Tier nicht wert, einmal einen evtl. längeren Weg auf sich zu nehmen? :(

Was hat das arme Ding verbrochen, das ihm so lange medizinische Hilfe verwehrt wurde u. immer noch wird??? Ich bin wirklich im Moment fassungslos!!! ;(

Ich rate aus der Ferne nicht zur Euthanasie. Ich rate Dir zu einem Vogelspezialisten zu gehen - und der wird Dir sagen, was Sache ist. Wir können das nicht beurteilen. Vielleicht ist nochwas zu machen bei dem Tier oder auch nicht. Und genau dafür gibt es Veterinärmediziner!

In Loving Memory... Tswitchy

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13

Dienstag, 20. September 2011, 13:07

Hallo,

das was ich jetzt schreibe, passt nicht zu diesem Fall...zeigt aber, dass man manchmal los lassen muss....zum Wohle des Tieres..........

Vielleicht könnt ihr Euch an die junge Ringeltaube Sunny erinnern....die mit dem kaputtem Bein.
Ich hatte ihr ja immer einen Schuh angezogen, damit sie laufen konnte.

Vorletzte Woche Freitag, als ich in der Voliere war, ist Sunny ganz hoch geflogen (trotz, dass sie die Flügel gestutzt waren). Sie wollte auf einem Ast landen und ist dann auf dem Volierenboden gestürzt.
Dabei hatte sie sich an dem gesunden Bein das Kniegelek gebrochen :( :(

Ich bin sofort zu einem Tierarzt gefahren, der das Bein getapet hat.
Bei meinem vogelkundigten Tierarzt hatte ich erst am Montag einen Termin bekommen können.

Ich hatte das ganze Wochenende Hoffnung gehabt, dass der Tierarzt mir was Positives sagt.
Und Sunny war wie immer....fröhlich, wollte kuscheln, hat richtig gefressen und getrunken.....sie war so ein liebes Ringelchen und wollte natürlich auch leben.

Am Montag bei meinem Tierarzt in Köln wurde sie eingeschläfert :( :(
Ich habe geheult...heule immer noch.....viele würden sagen...das war doch nur eine Taube......nein...das war eine besondere und tapfere Taube.
Sie wollte nichts anderes als leben.....aber wie soll ein Tier denn überhaupt leben können, wenn es sich nicht mehr bewegen kann????

Katrin...folge bitte den Rat der Anderen....geh unbedingt zu einem Vogelexperten und dann entscheide!!!!!

Auch wenn uns manchmal das Herz was anderes sagt, wir müssen mit unserem Verstand entscheiden...denn ein Tierleben darf keine Tortur sein!!!!

LG

Margareta

Daniaminna

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14

Dienstag, 20. September 2011, 13:16

Hallo Margareta,

ach mensch :knuddel: ..... ja!.... er war ein tapferer kleiner Kerl ;( der es verdient gehabt hätte, noch Jahre leben zu dürfen!

Das tut mir wahnsinnig leid!

Liebe Grüße
Elke
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Katrin

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15

Dienstag, 20. September 2011, 14:21

Nu kriegt euch wieder ein.Erstaunlich, was ihr euch so aus meinen Zeilen saugt.
TA meinte, er habe schon Pferde kotzen sehen und sowas ist ein langwieriger Prozess (röntgentechnisch hatte man nichts gesehen). Und wenn ich das aufmich nehmen will, dann ok, das Kerlchen ist ein munteres. Ich versuche in alle Richtungen, nicht nur herkömmliche Medizin. Heilpraktiker und schamanisch. Bei letzterem hat er z.B. zu verstehen gegeben, dass er nicht die Absicht hat die Welt zu verlassen. Und noch so einige Dinge, die ihr eh als Unsinn abtun werdet und die ich deswegen auch nicht öffentlich preisgebe.
Nochmal: Er kann stehen, er läuft ein paar Schrittchen, hüpft und macht Fortschritte. Kleine, aber er macht. Nur: Er muss sich ab und zu anlehnen( oder hat es sich so angewöhnt, k.A.) wenn er sich aufrichtet. Meine Sorgen galten den Federn. Deshalb habe ich hier gefragt. Mehr nicht. Fliegen könnte er, wenn die nicht abgebrochen wären. Deswegen wollte ich es möglichst nicht vermasseln, wenn die neuen kommen, dass die nicht auch wieder kaputt gehen. Und deswegen flattert er auch manchmal hilflos in der Gegend rum und würde sich wahrscheinlich zu Tode flattern irgendwann. Ich habe es noch nicht darauf ankommen lassen, sondern immer vorher eingegriffen. Deswegen würde ich ihn auch nicht in eine Voliere setzen, wo er sich unkontrolliert so bewegen könnte, dass er sich nochmehr verletzt. Manchmal ist das eben kontraproduktiv und man muss Kompromisse eingenen. Zum Schutz des Tieres, auch wenn das nicht unbedingt artgerecht ist, jedoch in diesem Moment nicht anders und ungefährlicher für selbiges möglich.
Aber warum erzähle ich das. Ihr lest ja doch nur, was ihr lesen wollt.
Ihr seid auch schon wie Krähen. Ist eine in euren Augen anders, wird gehackt was das Zeug hält.
Das solls von meiner Seite hier an der Stelle gewesen sein.
Ich wollte was über Federn wissen und das weiß ich nun, verausgabt euch also nicht mehr all zu sehr hier!
Manchmal sind eure Tips hilfreich, aber die hier gehören nicht zu der Sorte.

16

Dienstag, 20. September 2011, 15:55

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus ;)

Zitat

Heilpraktiker und schamanisch. Bei letzterem hat er z.B. zu verstehen gegeben, dass er nicht die Absicht hat die Welt zu verlassen


...

Sorry, aber spätestens jetzt kann ich das Gespräch nicht mehr Ernst nehmen.

Edit:
Eine Frage noch:
Schonmal überlegt, dass es auch einfach Tiere gibt,die von Natur aus nicht sein sollen ?
Durch viele Zitate vermehrt man seinen Anspruch auf Gelehrsamkeit, vermindert den auf Originalität, und was ist Gelehrsamkeit gegen Originalität? Man soll Zitate also nur gebrauchen, wo man fremder Autorität wirklich bedarf.
Arthur Schopenhauer ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »le piep« (20. September 2011, 15:55) aus folgendem Grund: Fassungslosigkeit


Jennifer

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17

Dienstag, 20. September 2011, 21:25

Hallo Katrin,

du solltest dir aber schon im Klaren sein,
dass, wenn du in einem Wildvogelforum Fragen stellst,
man nicht nur doof stupide antwortet, sondern evtl. diverse Dinge hinterfragt.
Macht man doch automatisch. Ohne dämliche Hintergedanken.

Nun erzählst du von deiner Rabenkrähe.
Federn brechen ab, weil er viel am Boden hängt.
Ist völlig normal. Nichts Schlimmes.
Dann klebst du Federn an. Auch wenn man davon ausgehen kann,
dass es nur lieb gemeint ist, diese Aktion doch ziemlich absurd.
Versuch es zu verstehen.
Er wird immer seine Federn kaputt machen.
Zudem denke ich persönlich, ist es gut, dass er nicht fliegen kann.
Er wird nicht die Kraft haben, seinen "Fall" mit den Beinen abzufedern.
Im schlimmsten Fall bricht er sich diese.

Dass der Vogel plötzlich einige Schritte laufen kann, ist ja neu.
Das hast du vorher aber doch ganz anders beschrieben.
Er könne nicht laufen und nur stehen, wenn er sich anlehnt.

Zitat

Das Räbchen lehnt sich immer an, weil es weder laufen, noch fliegen kann


Zitat

Ich weiß nicht, ob er jemals wieder laufen kann, wir üben! Er hat die Technik noch nicht raus, wie das geht
#

Das sind deine Infos!
Und, dass du ihn in ein Terrarium setzen willst.

Nun, du erhälst hier Tipps, Ratschläge etc. von Leuten, die Rabenkrähen großziehen, Verletzte versorgen
und unter widrigen Umständen, man hat ja auch Familie...nebenbei, zum Tierarzt brettern.
Und immer wieder neu entscheiden müssen. Das ist nicht leicht.
Man hat immer fürchterliche Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen.

Da du über viele User hier urteilst, weil sie dir etwas sagen, was du nicht hören wolltest:
Mit wem hast du schon telefoniert, hast die Stimme gehört und weißt, wie die Menschen ticken?
Worüber sich hier manche Gedanken machen, um ja einem Tier doch noch ansatzweise helfen zu können,
kannst du dir wahrscheinlich nicht vorstellen.

Aus deinem Beitrag lese ich für mich sicher andere Dinge raus, als andere User.
Steht ja jedem frei zu interpretieren.
Ich gehe davon aus, dass du dieses Tier sehr in dein Herz geschlossen hast.
Das macht die Situation nicht leichter.
Sorry, aber ich versuche krampfhaft, fällt mir durchaus schwer, nur die Position der Tiere zu sehen.

Du schreibst zum Beispiel Folgendes:

Zitat

Und wenn ich das aufmich nehmen will, dann ok,


Neeee, das nimmt der Vogel auf sich, nicht du.
Und dann ist es wieder eine andere Hausnummer.
Der Vogel kann dir nie sagen "Hey, ich will das alles nicht mehr".
Via Verfügung haben Menschen die Möglichkeit.
Ich möchte nicht respektlos klingen,
aber einen Schamanen befragt man nicht,
wenn ein Tier sich nicht bewegen kann.
Dafür sucht man einen ordentlichen Vogelfacharzt auf!!!!!
Das ist wirklich schwer, da ich persönlich denke, dass 95% der Tierärzte keine Ahnung von (Wild) Vögeln haben.

Ein Arzt, der meint, mit einer Röntgenuntersuchung, z.B. Nervenschäden an einer Wirbelsäule zu erkennen,
und dann noch sagt, er habe Pferde schon Kotzen sehen .... :thumbsup:
Wäre das dein Hausarzt? Meiner nicht.
Seit wann erkennt man so etwas via Röntgen????

Dass du zu alternativen Mitteln greifst, muss ich nicht verstehen.
Könnte ich aber....wenn diese Störung neu wäre.
Ist es aber nicht.
Du hast diesen Vogel schon eine ganze Weile. Was besserte sich seitdem?
Es ist Ende September, du hast den armen Kerl seit Mai!!!!!!!

Ich bin eher für die konservative Behandlung. Liegt aber eher daran,
dass man in dringenden Fällen schnell greifende Mittel nutzen muss.
Man erhält meist eh nur Notfälle.
Wenn mir ein Arzt nach einem schweren Autounfall Globulis in den Rachen werfen wollte, würde ich dem,
so weit ich das könnte, ihm richtig was aufs Maul kloppen
Ich formuliere bewusst sehr spitz:
Mit einer Kerze im Fenster und nem Schamanen auf der Couch,
hätte Elke die Trichos bei der Ringel nicht unter Kontrolle.
Du wolltest Propolis anstelle von AB geben.
Wenn er kränkelt, ganz besonders in so einem Fall, muss man zum Tierarzt!!!
Du wolltest nicht zum Tierarzt, wegen der schlechten Erfahrungen.
Da ist soviel schief gelaufen.

Katrin, man bekommt teilweise Vögel, die muss man erlösen.
Viele Tiere werden nicht ohne Grund aus dem Nest gekickt.
Manchen kann man so helen, dass sie wieder raus können, manche bleiben halt und manche sollten schlafen!
Wenn man denn vorher perfekt behandelt hat, beraten wurde und dann sagt, es geht leider nicht.
In deinem Fall habe ich einfach die Befürchtung, dass du keine guten Tierärzte in deinem Umfeld hast.
Ich mache dir einen Vorschlag:
Ich spreche mit meiner Tierärztin, und ich übernehme die Kosten.
Dafür müsstest du mit dem Vogel in die Eifel!
Sie gibt sich alle Mühe und schläfert nicht schnell ein, sondern hilft.
Das Angebot steht!


Zitat

Ihr seid auch schon wie Krähen


Ganz ohne Ironie geht es leider doch nicht :D
Danke, danke für dieses Kompliment. Uns mit so sozialen Tieren, die feste Ordnungen in ihrer
Gruppe haben, die sich so wunderbar um ihre Kinder kümmern und um ihre Partner, die Habicht und Co. angreifen,
wenn Artgenossen in Bedrängnis geraten, also im Gegensatz zu uns Menschen nicht wegschauen....DANKE!!!!

Liebe Grüße
Jennifer
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Dienstag, 20. September 2011, 22:53

Hallo Katrin,

ich schließe mich Jennifer an!....besonders was das Statement zu den Krähen betrifft :thumbsup:

Eigentlich wollte ich in diesen Thread nicht mehr hineinposten, weil Du Dich nur angegriffen fühlst und somit eine sachliche Diskussion leider nicht möglich ist!

Ich tu es aber trotzdem, denn den Fehler, den Du gerade im Beriff bist zu machen, den habe ich vor einigen Jahren durchaus auch selber mal gemacht...... mich plagt noch heute das schlechte Gewissen ;(

Ich könnte Dir Beispiele verlinken, bei denen Du erkennen kannst, dass hier sicherlich nicht leichtfertig mit den kostbaren Leben unserer Zöglinge umgegangen wird..... aber ich denke, Du wirst Dich da selber schon durchgelesen haben?..... wenn nicht, hole ich das gerne nach!

Gerade heute habe ich einen ähnlichen Fall bekommen...... und Du kannst Dir so sicher, wie das Amen in der Kirche sein, dass ich alles versuchen werde...... aber wenn sich dieser Zwerg nicht berappelt, ihm sicher kein Leben auf dem Bauch zumuten werde!

Stadttaubenküken mit Beinlähme

Du kannst also durchaus davon augehen, dass wir wissen, worüber geredet wird.

Liebe Grüße
Elke
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Cioara

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Mittwoch, 21. September 2011, 08:40

Zitat

Nu kriegt euch wieder ein.Erstaunlich, was ihr euch so aus meinen Zeilen saugt.
Warum fühlst Du dich gleich angegriffen, wenn man Dir bzw. dem Tier helfen will?

Zitat

TA meinte, er habe schon Pferde kotzen sehen und sowas ist ein
langwieriger Prozess (röntgentechnisch hatte man nichts gesehen).
Was das für ein TA? ?( Langwieriger Prozess? Dann muß es ja eine exakte Diagnose gegeben haben, oder? Und wie hat der das diagnostiziert? Etwa ein Prophet?

Sorry, aber ein normaler Landtierarzt (Kuhdoktor) kann Dir nicht helfen!!!! Da muß ein auf Vögel spezialisierter TA ran. Du gehst ja bei Zahnschmerzen auch nicht zum Kardiologen.

Aufgrund Deiner Beschreibung hätte ich persönlich einen Verdacht, da bei einer Bekannten ein ähnliches Krankheitsbild bei einer Taube auftrat. Meinen Verdacht werde ich aber nicht äußern, damit Du nicht wild selber herumexperementierst. Nur soviel; sollte es das sein - dann kann dem Tier geholfen werden. Aber dazu braucht es die exakte Diagnose u. die entsprechende Therapie. Und je länger Du wartest - desto schwieriger bis zu unmöglich wird eine Therapie.

Warum nennst Du uns nicht mal Deinen PLZ Bereich, damit wir Dir einen TA empfehlen können?

Du brauchst Dir auch keine Sorgen machen, das das zuviel Streß für das Tier wäre wenn Du weiter fahren müsstest. Ein bewegungsfähiges Tier, welches in einer Voli lebt u. plötzlich in ne Transportbox muß u. weitergefahren werden muß - ja, für so einen ist das sicher etwas stressig. Aber Deiner, der sowieso nur in ner "Box" vor sich herdümpelt - dem ist das egal ob er daheim im Wohnzimmer steht oder in nem Auto.

Zitat

Ich versuche in alle Richtungen, nicht nur herkömmliche Medizin.
In dem Fall kann aber nur die Schulmedizin helfen!!! Du kannst natürlich homoöpathisch unterstützen - aber mehr auch nicht. Alternative "Medizin" wird dieses Tier nicht heilen!!!

Zitat

Bei letzterem hat er z.B. zu verstehen gegeben, dass er nicht die Absicht hat die Welt zu verlassen.
Wenn Du an sowas glaubst - bitte; steht Dir frei. Und auch wenn er diese Welt nicht verlassen will - er will bestimmt, das ihm geholfen wird!!!

Zitat

Meine Sorgen galten den Federn.
Du; die Federn sind das geringste Problem.

Bitte nimm doch die Ratschläge an u. stell Dich nicht quer! Wenn Dir was an dem Tier liegt, wirst Du alles machen um ihm zu helfen. Und erster Weg ist ein Vogel-Doc.

Und das Angebot von Jennifer... Mensch, besser gehts doch nicht!

Bitte sei vernüftig u. denke an das Tier!!!

In Loving Memory... Tswitchy

Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird,
gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.



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