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Daniaminna

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1

Sonntag, 6. September 2009, 09:42

Rabenvögel mit Behinderungen...auswildern? Ja oder nein?

Hallo,

wovon macht Ihr eine Auswilderung bei Rabenvögeln mit Behinderung abhängig?....unterscheidet Ihr auch die Arten?

Also...eine Dohle mit Klumpfuss ja....eine Rabenkrähe mit Klumpfuss nein?

Würde mich mal interessieren.... ich hatte ne Diskussion in einem anderen Forum und möchte mal Eure Meinungen dazu hören ;)

LG
Elke
Es ist die typische Eitelkeit und Impertinenz des Menschen, ein Tier "dumm" zu nennen, nur weil sein menschlicher Verstand nicht ausreicht, es zu verstehen! (Mark Twain)


Ideale sind wie Sterne, wir erreichen sie niemals,
aber wie die Seefahrer auf dem Meer können wir unseren Kurs nach ihnen richten.

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2

Sonntag, 6. September 2009, 09:48

Hi Elke,

solange der Vogel seine Schwingen, Schwanzfedern und Schnabel OK sind, sehe ich da keine Schwierigkeiten, ihn zu entlassen. Von der Rasse her ist es egal.


Gruß, Andrea

Daniaminna

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3

Sonntag, 6. September 2009, 09:56

Hallo Andrea,

ich bin auch der Meinung, dass sich gerade Rabenvögel...wie auch Tauben, sehr gut mit Fussbehinderungen umgehen können, selbst verdrehte Beinchen stellen oft keine wesentliche Beeinträchtigung für sie dar....meine persönliche Empfindung, durch Beobachtung.

Jetzt wurde dort aber zwischen Tauben / Dohlen....und einer Rabenkrähe unterschieden.... sie würden das Futter anders aufnehmen...hmm....aus meiner Sichtweise machen Dohlen und Rabenkrähen das sehr ähnlich...sie stellen sich beide auf's Futter und rupfen ab :D ...aber gut :rolleyes:

Nur deshalb einer Krähe dann die Freiheit zu verweigern.... würde ich nicht machen!

Natürlich kommt es immer individuell auf den Schwierigkeitsgrad an...... aber kann man oder muss man da zwischen z.B. Dohlen und Krähen wirklich unterscheiden?

LG
Elke
...die gerade von ihrem gehandicapten Einstein aufgefordert wird gefälligst ne Waffel rauszubringen...
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4

Sonntag, 6. September 2009, 10:16

:huh: ?( hmmm, es gibt eine Rasse Mensch-richtig ? Die haben "nur" verschiedene Hautfarben, haben aber sonst alles gleich. Ergo-beim Vogel ist es auch nicht anders. ich versteh das nicht so ganz, woran die Leute da ein Unterschied machen, sind es Wichtigtuer oder Klugscheisser :thumbdown: Gebe jetzt ma ein Beispiel, wir sind seit Jahren regelmäßig in Spanien(immer gleicher Ort) Da ist eine Möwe mit einem Bein lebt und sie hat zudem noch ein verkürzten Unterschnabel und wir beobachte sie jetzt seit fünf Jahren. Solange die Behinderung wirklich nicht "behindernd" ist, sehe ich da echt keine Schwierigkeiten so ein Tier auszuwildern.


Gruß, Andrea

5

Sonntag, 6. September 2009, 11:50

wie ich in anderen foren schon schrieb:es kommt da auf das individuum an.
es gibt schlaue dohlen und weniger schlaue dohlen,einige können's,andere nicht.
dazu muss man noch eventuelle gefahrensituationen abwägen und dann entscheiden.
wenn nathaniels fuß amputiert wird und ich sehe,dass da keine überbelastung entsteht,er ansonsten topfit ist,revier verteidigt,natürlich auch vernünftig und sicher greift und auf einem ast sitzt,futter findet und auch außeinander nimmt und einfach alle bedingungen stimmen,dann kann man mal weitersehen..eine amputation ist natürlich schon weitaus riskanter als eine fehlstellung,aber ich habe doch des öfteren von fällen gehört,in denen das funktioniert hat.andrea nannte hier das beispiel der möwe.
auf jeden fall wird bei ihm nicht auf eine auswilderung hingearbeitet,sondern auf absolute volierentauglichkeit...manchmal läuftt es eben so schief,dass die voliere nunmal endstation ist.
ich bin jedenfalls die letzte,die sagt:krumme beine=freiheitsentzug

lg

ricarda
Durch viele Zitate vermehrt man seinen Anspruch auf Gelehrsamkeit, vermindert den auf Originalität, und was ist Gelehrsamkeit gegen Originalität? Man soll Zitate also nur gebrauchen, wo man fremder Autorität wirklich bedarf.
Arthur Schopenhauer ;)

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