Hallo ihr Lieben
ungefähr zwei bis drei Wochen ist es her, da erhielt ich einen Hilferuf aus dem Nachbarort.
Es ging um ein Feld-Wald-Wiesen-Fasan Küken was sie aufgezogen hatten und jetzt im Teeniealter so richtig schön an den Menschen klebt.
Vorsichtiges Nachfragen ergab:
Im Haus aufgezogen und total auf die Ziehmutter geprägt
Sie hatte im selben Zimmer geschlafen, um anfänglich gut für ihn zu sorgen ...
Resultat - der nunmehr flügge geworden Fasanenhahn weicht der Dame nicht mehr vom "Pelz" und machte Terz ohne Ende. Naja und so ein Fasan hat ja nun mal kein zartes Stimmchen. Es entwickelt sich zu einem Problemfall.
Aus Sorge er könnte im Kochpott landen oder unter die Fasanenachzucht für die Jagd kommen,konnte sie sich auch nicht dazu entschließen, den Hahn fortzugeben. So ganz weit weg von der Hand war es auch nicht zu weisen.
Da die räumlichen Verhältnisse es locker zuließen gabs erstmal den freundlichen Ratschlag, das verwöhnt "Balg" von Mamas Rockzipfel zu trennen. Und zwar genauso wie man es mit kleinen Kinder macht - mit Konsequenz.
Dann hörte ich eine Weile nichts und gestern bekam ich einen netten Anruf.
Nach anfänglichem Stress (kann mir das gut vorstellen, welches "Kind" läßt schon freiwillig Mamas Rock los, wenns da so kuschelig ist....)
ist es jetzt geschafft. Er ist aus dem Haus raus und hat seinen Rückzugsort in einem geräumigen Schuppen gefunden. Natürlich hält er sich noch vornehmlich am Haus auf, ist ja auch ok. Nach und nach wird er sich jetzt hoffentlich auf seine Art besinnen und sich langsam einen größeren Umkreis erschließen.
Sie will mir weiter über die Entwicklung berichten - ich freue mich für sie und den Hahn das es bisher so gut geklappt hat.
lg
Ilka