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Skyhawk

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Dienstag, 23. Juni 2009, 10:03

Amsel (Turdus merula)

Amsel (Turdus merula)

Familie: Drosseln
Unterordnung: Singvögel/Sperlingsvögel

Zu den wohl bekanntesten Wildvögeln gehört die Amsel. Man sieht sie fast überall. Weibchen und Männchen lassen sich sehr gut an der Färbung unterscheiden. Während das Männchen tiefschwarz mit leuchtend gelben Schnabel daher kommt, wirkt das Weibchen in dunkelbraunen Federkleid eher unscheinbar.

Die Futtersuche findet meist in den Morgen- und Abendstunden statt. Sie pickt aus dem Boden kleine Insekten oder Regenwürmer, außerdem stehen auch Obst und Beeren auf dem Speiseplan.

Einst bevorzugte sie unterholzreiche Wälder doch heute ist sie als anpassungsfähiger Vogel überall zu finden. Im zweiten Lebensjahr wird die Amsel geschlechtsreif. Sie findet überall eine Möglichkeit ihr Nest anzulegen. Meist in Hecken und Sträuchern. Es können 2-3 Gelege im Jahr aus durchschnittlich 3-6 Eiern vorkommen. Nach 14 Tagen schlüpfen bereits die Junge und bleiben dann noch für 12-14 Tage im Nest. Sie verlassen das Nest meist bevor sie flugfähig sind. Da die Nester leicht zu entdecken sind fallen viele Eier und Jungvögel Katzen und Elstern zum Opfer, doch durch die mehrmaligen Gelege im Jahr ist der Bestand gesichert.

Kurz vor Sonnenaufgang beginnt die Amsel ihren Morgengesang – sie ist der erste Vogel am am Morgen und weithin gut hörbar. Das Männchen nutzen den Gesang vor allem als Reviergesang, was ausgiebige Kämpfe im Vorfeld schon verhindert, weil das schwächere Männchen flieht. Der Gesang der Amseln untereinander spielt auch in der Nestpflege und Paarungszeit eine Rolle. Ihre Kommunikation ist sehr variabel.

Die Amsel verwendet viel Zeit auf Gefiederpflege wozu auch ein Wasserbad witterungsunabhängig und Sonnenbaden gehört.

Die Lebenserwartung schwankt sehr stark. Unter ungünstigen Witterungsbedingungen wird meist nicht mehr das 2 Lebensjahr erreicht. Auch Unfälle dezimieren immer wieder den Bestand, wie z.B. Fliegen gegen Scheiben, Leitungsdrähte, Ertrinken in Regentonnen, Überfahren/Anfahren von Autos, zum Teil werden sie auch vom Menschen bejagt und nicht zu vergessen die natürlichen Feinde, vor allem Greifvögel wie Wander-/Turmfalke, Sperber, Habicht, seltener Eulen. Elstern, Eichelhäher, Raben- und Nebelkrähen fressen die Eier- und Jungvögel. Nicht zu vergessen Marder, Fuchs und Hauskatzen. Trotzdem gilt ihr Bestand nicht als gefährdet (s.o.)

Referat: 23.06.2009 (I.B.)

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