Hallo Rosemarie,
ob das nun richtig ist hier? Bin mal gespannt...
Also, neben all der Sorge um unsere Täubchen kommt jetzt auch noch die um unser krankes Kaninchen dazu.
Das ergab sich folgendermaßen:
Vor 2 1/2 Wochen hatte eins unserer Kaninchen, wie es sich gehört, Samstag abends plötzlich stärkeren Durchfall und saß apathisch da. Ich bekam den Durchfall prima gestopft, bin lediglich am Montag nochmal zur Kontrolle zum Tierarzt.
Ich gab der Kleinen Critical Care, da sie etwas abgenommen hatte.
Der Durchfall war längst weg, sie nahm jedoch weiter ab.
Als ich mit ihr erneut zum Tierarzt ging, weil sie für meine Begriffe eine Haltung, die auf Schmerz hindeutete annahm (so eine Art Katzenbuckel), hat dieser sie schlussendlich geröntgt.
Es kam dabei heraus, dass es sich wohl um einen Nierenstein handelte, bzw. eine später angefertigte Ultraschallaufnahme ergab, dass eine Niere völlig "ausgefüllt" war.
Für eine Blutabnahme, geschweige denn eine OP ist die Kleine viel zu schwach.
So lautete der Auftrag an mich: stopfen, mästen, zu Kräften bringen...für weitere Untersuchnungen und evtl. Eingriffe.
Gesagt, getan.
Es wurde 2mal Buscopan mit leichtem Antibiotikum gespritzt, damit die Koliken aufhören.
Nun, zurück ihn ihrem Käfig, ein wenig zu Kräften kommend, hüpft die Kleine da so ein bisschen unbeholfen herum, purzelte mit ihrem Hinterteil sogar einmal um...verharrt, wenn man sie aufgerichtet hat, so in einer Sprung-Erwartungsstellung.
Die Hinterläufe sind meines Erachtens nach irgendwie versteift.
Die Tierärzte meinen das käme von der Schwäche und weil sie so lange nun schon dagehockt hatte.
Oder eben von den Nieren...
Mich hat das Ganze jedoch auch an Enzephalitozoon cuniculi erinnert, mit der wir schon einige Erfahrung in unterschiedlichen Ausprägungen gesammelt haben...
die hierfür erforderlichen Medikamente rein prophylaktisch zu geben, hielten die Tierärzte jedoch für zu belastend...
Was tun?
LG Chris