Zitat
Sehr geehrte Frau Engelage,
ich habe Ihre kritischen Anmerkungen zur Soester Saatkrähenproblematik erhalten und möchte zu Ihren Ausführungen kurz Stellung nehmen:
Es ist richtig, dass ich der Stadt Soest eine räumlich und zeitlich begrenzte Vergrämungsmaßnahme vor Beginn der Brutzeit genehmigt habe. Auch die hiesige Biologische Station, die ABU in Bad Sassendorf, war in dieses Verfahren eingebunden.
Für alle weiteren privaten Vergrämungsmaßnahmen gibt es keine behördliche Genehmigung!
Bei der Tierschützerin, die Sie erwähnen, handelt es sich um Frau XXX. Sie kümmert sich kurzeitig um aus dem Nest gefallene Saatkrähen und wildert diese dann wieder aus.
Frau XXX hatte mir in der letzten Woche von Illegalen Verfolgungsmaßnahmen am Clarenbach berichtet. Ich habe ihr gegenüber deutlich gemacht, dass ich dies nach den Vorschriften des Bundesnaturschutzgesetzes ahnden würde, wenn die Täter eindeutig ermittelt werden könnten. Konkrete Namen konnte mir Frau XXX allerdings nicht nennen.
Ich habe mich daraufhin mit der Polizeiwache in Soest in Verbindung gesetzt, dass der Bereich des Clarenbachparkes im Rahmen des polizeilichen Streifendienstes mit kontrolliert wird.
Ich kann im Übrigen nicht bestätigen, dass die Bäume am Bahnhof wegen des Saatkrähenvorkommens gefällt werden sollen.
Wenn Sie noch Fragen oder Anregungen haben, so können Sie sich gern wieder an mich wenden.
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
XXX
Kreis Soest
Bau, Kataster und Umwelt
Natur- und Landschaftsschutz
Hoher Weg 1-3
Zitat
Sehr geehrte Frau Engelage,
haben Sie vielen Dank für Ihren Einsatz und für Ihre E-Mail an den Kreis Soest. Ob es helfen wird, den Kreis zu aktivieren, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall ist es sehr wichtig, dass sich Menschen wie Sie für den Schutz der Saatkrähen einsetzen.
Gestern erhielten wir übrigens die Nachricht, dass an einer anderen Stelle in Soest mit Luftgewehren auf die Saatkrähen geschossen wird. Die Polizei wurde gebeten, verstärkt Streife zu fahren. Es ist unglaublich, wie manche Zeitgenossen mit unseren Mitgeschöpfen umgehen und wie wenig tolerant sie gegenüber der uns umgebenden Natur sind.
viele Grüße
XXX
Zitat
Sehr geehrte Frau Engelage,
vielen Dank für Ihre Mail, in der Sie uns über den tierschutzwidrigen Umgang mit Saatkrähen in Soest informieren.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir einige Tage benötigen, um uns über die genauen Fakten und Hintergründe zu informieren. So ist unser "ornithologischer Kontaktpartner" in NRW, der diese Vorfälle in Soest gut kennt, leider erst Ende der Woche zu erreichen. Sie können aber sicher sein, dass wir unsere Möglichkeiten nutzen werden, um den bestmöglichen Schutz für die Saatkrähen in Soest zu erreichen.
Wir werden uns in Kürze bei Ihnen melden und Ihnen mitteilen, was wir in dieser Angelegenheit unternommen haben. Selbstverständlich können Sie sich auch direkt mit mir in Verbindung setzen.
Mit freundlichen Grüßen
XXX
wiss. Mitarbieter
_______________________________________
Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.
XXX
An der Kirsebek 3
24376 Kappeln
Zitat
Sehr geehrte Frau XXX,
herzlichen Dank für Ihre Zeilen und Ihr Interesse an unserer Sendung stern TV. Es freut uns, dass Sie soviel Vertrauen in unsere journalistische Arbeit haben.
Ihren Brief haben wir mit persönlicher Anteilnahme gelesen. Es ist auch für uns jedes Mal persönlich bewegend und bedrückend von Problemen, vom Leid, von Sorgen und Ärger unserer Zuschauer zu erfahren. Einige wenden sich mit der Bitte um Hilfe, manchmal sogar in einer Art "letzter Hoffnung" an uns. Mit solchen Zuschriften gehen wir besonders sorgfältig um.
Sicherlich werden Sie sich vorstellen können, daß wir täglich eine Vielzahl von Briefen erhalten. Nur einiges davon können wir aufgreifen, denn unsere wöchentliche Sendezeit setzt unseren Möglichkeiten enge Grenzen. Daher müssen wir Ihnen leider mitteilen, daß wir Ihren Vorschlag derzeit nicht in einen Sendebeitrag umsetzen können.
Wir hoffen, Sie haben für unsere Entscheidung, die wir uns nicht leicht gemacht haben, Verständnis und wünschen Ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute.
Mit freundlichen Grüßen
XXXX
I&U TV
Redaktion stern TV
Zitat
Antwort vom WWF
Der WWF hat sich soeben mit folgender E-Mail bei mir gemeldet.
---------------------------------------------------------------------
Sehr geehrte Frau XXX,
vielen Dank für Ihr Schreiben und Ihr Engagement.
Auch
uns erschüttert es immer wieder, wenn uns solche grausamen Nachrichten
zugetragen werden. Doch bitte haben Sie dafür Verständnis, dass der WWF
in diesem Falle nicht eingreifen kann. Der WWF setzt alle Mittel und
sein Wissen ein, um bedrohte, in freier Natur lebende Tiere und
Pflanzen, sowie deren Lebensräume zu schützen. Weitere Schwerpunkte
haben wir uns bei dem Schutz von Meeren und Küsten, binnenländischen
Feuchtgebieten, der nachhaltigen Nutzung von Wäldern und im Klimaschutz
gesetzt. Nur durch das Bündeln von Kräften und durch Haushaltung
unserer personellen Resourcen können wir effektiv unsere
Naturschutzziele vorantreiben.
Ich möchte Sie bitten, sich mit
Ihrem Anliegen z.B. an die nachstehende Organisation zu wenden, die
Ihnen in diesem Fall hoffentlich weiterhelfen kann:
Deutscher Tierschutzbund, Baumschulallee 15, 53115 Bonn, Tel. 0228/604960, www.tierschutzbund.de
Der NABU kann Ihnen sicherlich auch weiterhelfen: www.nabu.de
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!
Herzliche Grüße
XXX
Zitat
Antwort vom NABU
Gerade eben hat mich folgende Nachricht erreicht.
-----------------------------------------------------------
Lieb Frau XXX,
ich kann Ihre Besorgnis gut
verstehen. Auch uns ist es völlig unverständlich, dass Menschen so handeln
können. Aus diesem Grunde unterstützt die ABU - unser Kooperationspartner vor
Ort - auch bereits die Krähenhelfer, vor allem finanziell und mit Futter. Auch
der NABU vor Ort hat den Kreis Soest bereits mehrfach auf die
Problematik hingewiesen und aufgefordert, etwas dagegen zu unternehmen.
Aber der Kreis duckt sich im Moment ab und verweigert Gespräche. Hier werden wir
weiter versuchen Druck zu machen.
Ich habe Ihre Mail auch an
die Stabsstelle Umweltkriminalität beim Umweltministerium weitergeleitet, mit
der Bitte, zu prüfen, ob von dort eine Möglichkeit besteht auf den Kreis
einzuwirken. Für eine strafrechtliche Verfolgung "der Täter" bedarf es jedoch
handfester Beweise, die laut Aussagen unserer Leute vor Ort bisher nicht
vorliegen. Erst dann kann tatsächlich Anzeige erstattet werden. Auch das Komitee
gegen den Vogelmord wurde informiert.
Ich kann Ihnen versichern,
dass wir weiter versuchen werden, diesem Treiben so schnell wie möglich ein Ende
zu setzen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Mit freundlichen
Grüßen
XXX
Pressesprecherin NABU
NRW
Zitat
Hallo Frau Engelage,
gerne würde ich mit Ihnen persönlich sprechen; ich habe allerdings keine
Telefonnummer gefunden. Es geht um die Saatkrähen, die wir heute Nachmittag
bei uns im Programm auftauchen lassen möchten.
Deshalb wäre es wichtig und sehr hilfreich, wenn Sie sich bitte
schnellstmöglich telefonisch bei mir melden
02921 - XXX
MfG,
XXX
--
Hellweg Radio
- Redaktion -
Jakobistr. 46a
59494 Soest
Zitat
AW: immer noch keine Antwort
Dafür hat mir die Frau vom NABU geantwortet...wenigstens eine die es hinbekommt eine E-Mail zu beantworten *zum ABU schiel*
Das der ABU einfach nicht antwortet, weder dir noch mir, finde ich eine bodenlose Frechheit.
--------------------------------------------------------
Zitat
Liebe Frau XXX,
genaueres weiß ich
dazu nicht. Ich habe dabei lediglich auf eine Information von der
ABU Bezug genommen, dass die ABU Helfer vor Ort finanziell unterstützt. Da
wäre es sicherlich richtig, wenn sich die Ihnen bekannten Helfer direkt mit der
ABU in Verbindung setzen. Vielleicht handelt es sich ja nicht um die selben? Tut
mir leid, dass ich Ihnen da nicht weiterhelfen kann.
Herzliche Grüße
XXX
Pressesprecherin NABU
NRW
Zitat
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich hatte schon persönlichen Kontakt mit einer Ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen ( Tierheim/ Tierschutz Soest) und Herrn D**, den ich wegen der hier in Soest herrschenden Verhältnisse mit der Bitte um Unterstützung, per Mail kontaktiert hatte.
Da alles stagniert und sich nicht wirklich etwas bewegt, haben wir diese unmöglichen Zustände im WWW publik gemacht!
Wir erfahren guten Zuspruch und hoffen darauf, dass die Stadt Soest durch die Öffentlichkeit dazu bewegt wird, diesen Umstand ändern zu wollen!
Nun lese ich gerade von einer Userin, die den NABU in dieser Sache angeschrieben hat, dass *wir* vor Ort Helfer von Ihnen mit Futter unterstützt werden?
Ich habe jetzt hier 16 Tiere und eine weitere Helferin 9, aber weder sie, noch ich haben bislang etwas von diesem Futter gesehen?....geschweige denn, dass ich bei den Kontakten darauf aufmerksam gemacht wurde.
Ich freue mich bald von Ihnen zu hören und verbleibe
mit freundlichen Grüssen
Elke Engelage
Zitat
Hallo Frau XXX,
sehr werden Verständnis dafür haben, dass nicht alles was notwendig ist, umgehend in die Tat umgesetzt werden kann.
Mit der Krähenproblematik in Soest sind wir seit Wochen hautnah
befasst, auch wenn nicht primär in der Form, dass wir elternlose Krähen
aufpäppeln. Frau S**** in Hattropholsen bei Soest wird von der ABU
mit einem Geldbetrag von 100 Euro unterstützt, damit sie geeignetes
Futter für die Jungkrähen besorgen kann, die bei ihr gesammelt und
versorgt werden.
Mit freundlichen Grüßen
*****
(Mitglied des ABU-Vorstandes)
Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz (ABU) im Kreis Soest
Teichstr. 19
59505 Bad Sassendorf
02921-52830
Zitat
Hallo Frau Engelage,
leider gelang es mir nicht ohne weiteres durch die vielen die Krähen
betreffenden Mail durchzuteigen. Ich erwarte inzwischen, dass Frau
S*** als die Sammelstelle für die jungen Krähen fungiert und wir
daher sie bezüglich der Fütterunsgkosten unterstützen.
Mit freundlichen Grüßen
XXXX
ABU
info@abu-naturschutz.de
Zitat
Sehr geehrter Herr *** ,
Vielen Dank, dass Sie mir nun meine Mail doch noch beantwortet haben.
Das Aufkommen, diverser Mails an Sie, ist das Resultat diverser Öffentlichkeitsarbeit *für die Krähen*!
Sicherlich wird es Sie freuen, dass es eben doch nicht nur Krähenhasser gibt....und ich hoffe, dieses wird nun auch mal irgendwann die Stadt Soest so sehen und reagieren.
Ich war nun schon mit der Bourlevard-Presse und dem Hellweg Radio präsent, bin bei sämtlichen Saatkrähentierschützern hier vor Ort bekannt, mit dem entsprechendem Tierarzt konnte ich nun auch persönlich sprechen, die Tierheime Soest und Lippstadt kommen mit ihren Rabenvögeln zu mir, denn dort ist es definitiv nicht bekannt, dass eine Frau S*** zur Sammelstelle für die vakanten Rabenvögel erklärt wurde.
Nun haben Sie uns ja freundlicherweise darüber aufgeklärt.
Die Frage ist, wie verbleiben wir nun?...denn mir sind lediglich 3 Pflegestellen für diese Tiere bekannt! Frau Pietrusky und Frau W***, allerdings stehe ich mit dieser Dame nicht in Kontakt, sowie meine Wenigkeit. Frau Pietrusky und ich haben zusammen momentan 28 Saatkrähen und 5 Dohlen.
Ich habe versucht, die Kontaktdaten der Dame im Telefonbuch zu finden, war aber leider erfolglos, deshalb würde ich mich freuen, wenn Sie den Kontakt herstellen könnten, damit ich mich mit Frau S*** bezüglich der Tiere kurzschliessen kann.
Vielen Dank
Elke Engelage
Zitat
Sehr geehrte Frau XXX,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Wie Sie auf unserer Website sehen können, engagieren wir uns in erster Linie für das Leid der Tanzbären/ Zirkusbären mit den dazugehörigen Bärenschutzzentren. Es laufen unsere Kastrationsprojekte von Streunern in Osteuropa, sowie unsere weiteren Projekte gegen die Pelztierhaltung, dem Welpenschmuggel, der Nutztierhaltung und unserem Großkatzenpark Lionsrock. Damit sind unsere Kapazitäten zurzeit voll erschöpft. Wir bitten um Verständnis nicht überall tätig sein zu können. Helfen könnte Ihnen vielleicht eine Vogelschutzorganisation. Das Vogelschutzkomitee in Göttingen oder der Naturschutzbund oder das Komitee gegen den Vogelmord e.V. in Bonn. Unter: www.komitee.de
Mit freundlichen Grüßen aus Hamburg.
i.A. *****
_____________________________________
Finance and Administration, Germany
VIER PFOTEN - Stiftung für Tierschutz
Dorotheenstr. 48
22301 Hamburg"