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Patrizia

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1

Donnerstag, 22. April 2010, 22:53

vielen Dank für eure ermutigenden Anworten!
Dann bitte ich alle, die Daumen zu drücken, daß er bald eine neue Partnerin findet und seine Einsamkeit ein Ende hat.

Wir hoffen ja, daß sich noch ein paar Pärchen einfinden. Kürzlich war jemand vom Vogelschutzbund da und hat mir extra noch ein paar Kunstnester mitgebracht, weil er gemeint hat, der Stall würde sich für mehrere Brutplätze eignen. Und die Schwalben würden immer weniger, wenn man ihnen da nicht ein bisschen helfen würde. Hab sie auch schon alle montiert... wir haben ja noch so einen alten Stall, wie man ihn früher hatte, den wir zwar für Pferdehaltung etwas umgebaut haben, der aber bewusst schwalbenfreundlich gehalten wurde. Nachdem die Schwalben auch erst ein Jahr nach dem Umbau eingezogen sind, gefällt es ihnen wohl.

Jennifer

"Chaostante"

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2

Freitag, 23. April 2010, 07:22

Hallo Patrizia,

das finde ich aber klasse :knuddel:
Für Rauchschwalben wird es immer schwieriger,
gute Nistplätze zu finden.
Alte Scheunen werden abgerissen
und in modernen Betrieben haben Schwalben wohl nichts zu suchen :(
Ähnlich ergeht es Mehlschwalben.
Auf mit Dispersionsfarbe gestrichenen Häuserwänden halten die Lehmpakete nicht
und es können keine Nester gebaut werden.

Solltest du Schwalben anlocken wollen,
kannst du sie auf eure Nistplätze aufmerksam machen,
indem du ihre Rufe als mp3 aus dem Internet runterlädst
und abspielst.
Bei schönem Wetter lohnt sich das besonders.

Liebe Grüße
Jennifer
Wer keinen Vogel hat, hat ein leeres Nest im Kopf!

Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch,
einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln
und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
Maxim Gorki

Patrizia

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3

Freitag, 23. April 2010, 21:46

möchte euch die gute Nachricht nicht vorenthalten...
heute vormittag hatte er ein "Mädel" im Schlepptau, hat ihr sein Nest gezeigt, ihr was vorgebalzt (anders kann man das nicht nennen), was schön anzusehen und auch anzuhören war. Eine Stunde später hat sich die neue Dame des Hauses gleich daran gemacht, das Nest zu verbessern. Gut, daß ich die ausgebürsteten Winterfellreste einer der Stuten noch nicht weggefegt hatte, die schienen nämlich heiß begehrt zum Auspolstern des Nests.
Lehm und Baatz haben sie sich vom Auslauf geholt (unser Paddock ist fester Naturboden, aber in der einen oder anderen Ecke findet sich schon immer mal etwas Matschiges, Lehmiges).
Ich hatte ja gehofft, sie würden vielleicht eines der neuen Nester nehmen, aber nein, das "alte" musste es sein. Das ist mehr oder weniger über der Tür, die vom Stall ins Haus führt. Naja, wir sind es ja gewöhnt, daß einem da gelegentlich ein Kleckschen auf die Schulter fällt, wenn man durchgeht. Vor allem, wenn dann der Nachwuchs über den Rand kackt.

Jetzt am Abend sitzt sie brav im Nest und er auf der Zuleitung unseres "Kuh-Nachtlichts" (eine Energiesparfunzel, die grad soviel Licht gibt, daß unsere Kuh ihren Junior nachts nicht versehentlich plattwalzt, wenn sie in ihren Paddock rausgeht) einen knappen halben Meter entfernt.

Bin ich froh! Der kleine Schwalberich ist so richtig happy, daß man das Gefühl hat, man könne es ihm ansehen.

Mit Dispersionsfarbe gestrichen ist bei uns nichts. Der Hof ist weit über 100 Jahre alt und aus Feldsteinen gemauert, hat also eine sehr verwitterte Fassade mit vielen Ritzen und Löchern. Da hausen Fledermäuse und wilde Bienen. Der Mann vom Vogelschutzbund war ganz hin und weg über unsere Fassade (im Gegensatz zu vielen Spaziergängern, denen so viel süditalienisches Flair ein Dorn im Auge ist) und meinte, da könnten sich durchaus auch Mehlschwalben ansiedeln und er würde mir mal ein paar Nester für diese anbringen. Allerdings haben wir dort auch einige Spatzennester und eine Starenfamilie haust auch seit Generationen dort, vielleicht haben sich daher noch keine Mehlschwalben sehen lassen.

In der Scheune hausen Igel, hinter der Scheune sind Kröten, im Haus Mäuse (manche mittlerweile handzahm)... wir nennen unseren Hof ein Biotop ;) und finden es schön mit all diesem Getier, andere Zeitgenossen hätten sicherlich andere Ausdrücke dafür.

Jennifer

"Chaostante"

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4

Samstag, 24. April 2010, 07:05

Hallo Patrizia,

euer "Biotop" ist doch traumhaft!!!
Und wenn seine neue Freundin das Nest schon ausbessert,
dann steht einer erfolgreichen Brut nichts entgegen.

Vielleicht wäre es ja möglich,
dass ihr im Herbst ein Brett unter dem Nest befestigt,
so dass kein Kot mehr auf die menschlichen Mitbewohner regnen kann.

Du solltest dich mal erkundigen.
Es gibt von der NABU (???) ein Zertifikat für ein schwalbenfreundliches Haus.
Dieses Schild kannst du dann ja direkt am Spazierweg aufstellen :P

Ich hoffe doch sehr,
dass du nun immer wieder mal berichten wirst :thumbsup:

Liebe Grüße
Jennifer
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Maxim Gorki

Daniaminna

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5

Samstag, 24. April 2010, 07:12

Hallo Patrizia,

ich freu mich auch sehr für den kleinen Schwalberich ;)

Für mich hört sich Euer Haus auch nach intaktem Zusammenspiel mit der Natur an :thumbsup: nichts ist schöner und spannender, als Natur live zu erleben!

Ich wünsche mir ebenfalls, dass Du mal ab und an einen etwas über die Entwicklung der neuen Liebe berichtest :)

Liebe Grüsse
Elke
Es ist die typische Eitelkeit und Impertinenz des Menschen, ein Tier "dumm" zu nennen, nur weil sein menschlicher Verstand nicht ausreicht, es zu verstehen! (Mark Twain)


Ideale sind wie Sterne, wir erreichen sie niemals,
aber wie die Seefahrer auf dem Meer können wir unseren Kurs nach ihnen richten.

Patrizia

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6

Samstag, 24. April 2010, 14:18


Vielleicht wäre es ja möglich,
dass ihr im Herbst ein Brett unter dem Nest befestigt,
so dass kein Kot mehr auf die menschlichen Mitbewohner regnen kann.
das ist aus Platzgründen nicht möglich, außerdem lege ich immer eine Platte Stroh drunter, weil es in den vergangenen Jahren doch immer wieder mal vorkam, daß einer der vorwitzigen Jungen aus dem Nest fiel. Fällt er aufs Stroh, dann passiert ihm nichts und wir können ihn wieder ins Nest setzen.
Du solltest dich mal erkundigen.
Es gibt von der NABU (???) ein Zertifikat für ein schwalbenfreundliches Haus.
Dieses Schild kannst du dann ja direkt am Spazierweg aufstellen
Das ist eine gute Idee!
Ich hoffe doch sehr,
dass du nun immer wieder mal berichten wirst
Bestimmt... jetzt warten wir erst mal auf Nachwuchs...

Patrizia

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7

Montag, 14. Juni 2010, 22:28

der versprochene Nachwuchs



ich hoffe, das mit dem Foto klappt
Diese fünf Youngsters sind schuld dran, daß ich im Moment nicht die dekorativen Spinnweben wegsaugen kann...

Daniaminna

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8

Montag, 14. Juni 2010, 22:33

Hallo Patrizia,

:D ...hat geklappt!

...und das nenn ich mal ein gelungenes Foto :thumbsup: ....wie drappiert sehen die fünf aus :D

Liebe Grüsse
Elke
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"Chaostante"

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9

Mittwoch, 16. Juni 2010, 07:07

Hallo Patrizia,

das ist super :cheff:

Lieben Dank für dieses schöne Photo :thumbsup:

Liebe Grüße
Jennifer
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10

Mittwoch, 16. Juni 2010, 10:06

Sitzen da wie bestellt und nicht abgeholt...tolles Bild,wirklich... :D

LG
Durch viele Zitate vermehrt man seinen Anspruch auf Gelehrsamkeit, vermindert den auf Originalität, und was ist Gelehrsamkeit gegen Originalität? Man soll Zitate also nur gebrauchen, wo man fremder Autorität wirklich bedarf.
Arthur Schopenhauer ;)

Patrizia

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11

Montag, 26. Juli 2010, 23:44

Schwalbenfamilie mit Problemen

nun haben unsere Schwalben ja die ersten fünf Kinder großbekommen, 3 Junge sind längst ganz ausgezogen, aber 2 hartnäckige sind geblieben und jeder hat sich für die Nacht ein eigenes Nest auserkoren. Mit etwas Glück kommen sie ja nächstes Jahr selber zum Brüten (im ersten Jahr brüten sie wohl noch nicht?).

Aaaber... die kleine Familie ist dennoch vom Pech verfolgt. Sie haben ja inzwischen das zweite Mal Nachwuchs, es waren wieder 5 Kinder. Mit Füttern waren also beide Elternteile gut ganztags beschäftigt. Seit drei Tagen kommt aber der Schwalbenvater nicht mehr nach Hause, ich vermute, daß ihm was passiert ist. Die Mutter alleine kriegt die Kinder nicht satt, die scheinen daher sehr unruhig zu sein und betteln sogar uns dauernd an, wenn sie uns hören. Am Samstag fiel einer der kleinen aus dem Nest (hatte sich in der Hoffnung auf Futter zu weit über den Rand gewagt), wir haben ihn wieder rein, er ist ok. Dann dasselbe heute früh, einer der anderen, auch gleich gemerkt, der ist auch ok. Dann muß sich aber heute, während ich im Büro war, dasselbe zugetragen haben, und da war keiner da, der ihn hätte wieder ins Nest setzen können. Dieser eine Kleine hat es also leider nicht überlebt, der war wahrscheinlich unterkühlt. Nun sind es also nur noch vier Kinder, aber selbst damit scheint die Schwalbenmutter alleine futtertechnisch überfordert.

Nun meine Frage: kann ich da zufüttern? Vielleicht, wenn die Mutter grad draußen am Futtersuchen ist und es nicht mitbekommt? Nur was und wie? Stechmücken sind noch am einfachsten zu fangen und wenn ich mir das so ansehe, was die Mutter anschleppt, scheinen die auf dem Speiseplan zu stehen. Normale Stallfliegen werden zu groß sein? Außerdem: sie picken ja nicht wie Hühnerküken das tun würden, muß ich dann mit der Pinzette ran? Reicht das, wenn man die Mücken in den offenen Schnabel fallen lässt? Ich hätte ja sonst Angst, mit der Pinzette den Schlund zu verletzen.
Bitte Tipps! Ich hab nämlich Angst, daß vor lauter Gegiere nach Futter und aus lauter Hunger vielleicht noch mehr aus dem Nest fallen.

Jennifer

"Chaostante"

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12

Dienstag, 27. Juli 2010, 18:26

Hallo Patrizia,

oje, das ist Hardcore für das Weibchen.
Wäre toll, wenn du ihr unter die Flügel greifen könntest.
Einfacher wäre es, große Heimchen zu kaufen.

Ich drücke dir und den Tieren alle Daumen!!!

Liebe Grüße
Jennifer
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Maxim Gorki

Patrizia

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13

Dienstag, 27. Juli 2010, 20:39

Heimchen konnte ich hier auf dem platten Land heute noch keine auftreiben. Aber dank unserer Kuh ist es kein Problem gewesen, viele Stallfliegen aufzutreiben.
Können die kleinen Schwalben die im Ganzen fressen? Bei der Wildvogelhilfe stand nichts, daß man sie zerkleinern müsste (wäre mir ehrlich gesagt auch lieber).
Bei Handaufzucht stand dort was davon, daß das Futter noch "leben" sollte, damit sie sich dran gewöhnen. Nachdem wir ja nur zufüttern (mit noch lebendigem Futter rückt die Mutter an), dürfte es ja nichts ausmachen, wenn ich die Fliegen vor dem Füttern ermorde (eine quirlige quicklebendige Fliege lässt sich ja nicht verfüttern)?

Irgendwie tun mir ja die Fliegen leid, die ich alle gefangen habe, die jetzt in einem Glas herumschwirren. Mir fällt leider nur sowas Brutales ein, wie die Fliegen mal kräftig zu schütteln, die Benommenen dann mit den Fingerspitzen zu fangen und in die bettelnden Schwalbenrachen zu befördern.

Blöd ist halt, daß Muttern jetzt abends am Nest sitzt. Ich kann sie ja schlecht verscheuchen, um selber die Kleinen zu füttern? Und was sie davon hält, wenn ich plötzlich auf der Leiter stehe? Nicht, daß sie plötzlich das Nest als gefährdeten Platz einstuft und auf Nimmerwiedersehen verschwindet?
Soll ich warten, bis sie morgen früh wieder auf Jagd geht?

Ich wollte ja eigentlich schon am Nachmittag füttern anfangen, das ging aber nicht, weil ich mit unserer Karnickeldame beim Tierarzt war (Eierstockkrebs, morgen ist OP)...

Kann jemand meine Fragen beantworten? Hilfe....!

Daniaminna

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14

Dienstag, 27. Juli 2010, 20:57

Hallo Patrizia,

heute würde ich dann auch nicht mehr füttern, wenn die Mutter da ist!

Fliegen im Ganzen sind ok!.....und die musst Du auch nicht unbedingt lebendig verfüttern, sondern *frischtot*

Und bis zur Benommenheit musst Du sie auch nicht schütteln :D ...... nimm ein Plastikgefäss und stell sie in die Kühltruhe, dort kannst Du sie dann auch portionsgerecht entnehmen ;) lässt sie auftauen, das geht schnell und verfütterst sie dann direkt...... so machst Du es dann auch demnächst mit Heimchen, denen Du aber im toten Zustand die Hinterbeine entfernen solltest....und die werden auch bevor sie eingefroren werden noch gut gefüttert, z.B. mit Karotte / Gurke oder Apfel für die Feuchtigkeit und ein paar Haferflocken.... damit sind sie dann nahrhafter.

Viel Glück Deinem Mümmelmann....das hört sich nicht schön an :(

Liebe Grüsse
Elke
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Patrizia

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15

Dienstag, 27. Juli 2010, 22:46

Hallo Elke,
danke für die Tipps!
Morgen früh legen wir los...mit den Fliegen...drück die Daumen, daß die Mutter uns nicht inflagranti erwischt

Patrizia

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16

Mittwoch, 28. Juli 2010, 16:03

wir hätten doch wohl gestern abend schon mit dem Füttern anfangen sollen. In der Nacht ist nämlich einer der Kleinen gestorben. Als ich den in der Früh über den Nestrand hängen sah (wir haben ihn aus dem Nest genommen und mit dem Stethoskop abgehört, aber da war nichts mehr zu machen), hab ich einfach mit dem Füttern angefangen, obwohl die Mutter noch dabei saß. Mutter ist zunächst aufgeregt um mich rum, ging dann aber auf Jagd und wir haben tatsächlich abwechselnd gefüttert.
Zwei der Kleinen waren unglaublich gierig, da war das Füttern relativ einfach (Fliegen mit Pinzette), den Kleinsten und Schwächsten musste man immer wieder zum Fressen anregen. Den haben wir dann auf der Hand gewärmt während dem Füttern. Hab meinen Sohn dann von der Schule beurlaubt (das war fast das Schwierigste von allem, weil der Direktor reichlich schwer von der Notwendigkeit des stündlichen Fütterns zu überzeugen war, der Verweis auf den im Grundgesetz verankerten Tierschutz war erst nötig), damit er sie regelmässig füttern konnte. In die größeren hat er insgesamt schätzungsweise je 10 Fliegen (verteilt auf Fütterungsintervalle) reinbekommen, in den Kleinen ca. 6 - 8 Stück.
Wie groß ist denn der Tagesbedarf überhaupt? Jetzt im Moment sind sie recht müde, ich kann aber nicht einschätzen, ob wg. Schwäche (immerhin kamen sie die letzten Tage ja fütterungsmässig eindeutig zu kurz) oder ob einfach pappsatt. Gerade wollte keiner fressen.
Ich befürchte fast, daß es schon sehr auf der Kippe steht, ob wir sie durchbekommen. Weiß auch nicht, ob die Chancen größer wären, wenn ich sie an jemand mit Handaufzuchterfahrung geben würde?

Im Zoogeschäft habe ich heute nach Heimchen gesucht. Die hatten welche, lebendig, aber wenn die einen so ansehen und mit den Fühlern wedeln, würde ich das nicht fertigbringen, sie zu ermorden. Bei Stallfliegen, Stechmücken etc. ist es leichter...
Maden haben sie mir dann mitgegeben, ich habe aber keine Ahnung, von was die sind, angeblich von irgendwelchen Faltern. Einzele Maden sind verpuppt.
Kann man die auch füttern (Tierärztin meint ja, aber man müsse sie zerteilen, weil sie sonst in der Schwalbe Schaden anrichten könnten oder quicklebendig wieder hinten rauskämen)?
Irgendwer mit Erfahrung bei uns in der Nähe (Raum zwischen München und Rosenheim)?

Patrizia

unregistriert

17

Mittwoch, 28. Juli 2010, 22:22

update
heute im Lauf des Nachmittags war ich dann doch erleichtert. Offenbar waren die Kleine tatsächlich so gut von meinem Sohn gefüttert worden, daß die einfach nur satt und müde waren.
Am späteren Nachmittag waren sie schon wieder richtig quicklebendig, haben angefangen zu betteln, sobald ich nur was gesagt hab.
Also gab's zerschnittene Maden und wieder gaaanz viele Stallfliegen. Richtig gierig waren sie, vor allem die beiden Größeren. Muttern hat dann auch gleich wieder losgelegt, so als hätte sie nur drauf gewartet, daß wieder einer zum Helfen kommt.
Jetzt sitzen sie grad wieder da wie die Orgelpfeifen, sieht von unten lustig aus, da sie ja am Kopf noch so wirr abstehenden Flaum haben. Muttern ist grad beschäftigt, Kacke aus dem Nest zu werfen. Zum Teil kacken sie auch schon selber wieder über den Rand, was da kommt, sieht normal aus von Menge und Konsistenz.
Vielleicht haben wir ja doch Glück...

Wenn wir dann in ca. 1 Std. die Pferde füttern, kriegen die Kleinen auch noch mal Nachtmahl.

Tonerl

Tonerl's Patenmutter

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Wohnort: Unterfranken

Beruf: Hausfrau

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18

Mittwoch, 28. Juli 2010, 22:25

Hallo Patrizia!
Das hört sich ja sehr erfreulich an; vor allem habt Ihr die Bestätigung, dass Sohnemann wichtige Arbeit geleistet hat. Finde ich toll, diese Idee. Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg und den Heranwachsenden und ihrer Mutter alles Gute.
Liebe Grüße
Tonerl (Patentante des Hähers Tonerl)

Patrizia

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19

Donnerstag, 29. Juli 2010, 17:54

noch eine Frage:
gestern haben sie ihr Mitternachtsmahl gierig gefressen, heute früh ebenso, vormittags hat dann die Mama gefüttert. Am Nachmittag wollte ich nochmal "füttern helfen", da wurde aber nix draus, weil die Kleinen, die mich zuerst ganz munter von oben herab beäugt haben, sich plötzlich hinter den Rand des Nests geduckt haben und keiner machte einen Mucks, als ich auf der Leiter anrückte, ganz so, als hätte ihnen einer gesagt, sie müssten sich vor Menschen verstecken...
Seltsam, plötzlich diese Fremdelei.

Sollte dieses Fremdeln aber nur bedeuten, daß sie jetzt wieder fit sind und sich wieder auf die Mama als Futterspender konzentrieren und daher ihre natürliche (und ja auch wichtige) Scheu vor Menschen wieder zeigen, soll es mir freilich recht sein.

Sollte mich also hier jemand beruhigen können, daß das so ist... dann grübel ich nicht mehr.

Patrizia

unregistriert

20

Freitag, 6. August 2010, 22:00

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das waren die Kleinen bei der Raubtierfütterung...


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haben sich prächtig entwickelt, inzwischen füttert die Mama seit ein paar Tage wieder alleine... sind doch süß, unsere Kleinen

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