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Zimtmaus

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Dienstag, 13. Dezember 2011, 21:32

Hilfe für Ringeltaube mit gelähmtem Fuß!

Ich brauche dringend Hilfe bei er medizinischen Versorgung einer Ringeltaube...

Sie wurde mir vor genau 14 Tagen von einem Bekannten gebracht, der erzählt hat, dass sie von einem Habicht angegriffen wurde und danach bewegungslos im Graben liegen blieb.

Als sie zu mir kam hatte sie zwei komplett gelähmte Füßchen. Sie haben nicht reagiert - hatten keinerlei Greifreflex und das Täubchen lag immer auf der selben Seite und konnte sich nicht aufrichten.
Ich war natürlich sofort mit ihr beim TA, der injezierte ihr ein Vitaminpräparat, welches sie dann auch weiterhin jeden Tag über das Wasser weiter verabreicht bekam. Zusätzlich bekam sie in den ersten 10 Tagen ein Antibiothikum.

Nun ist es in der 14 Tagen nicht sonderlich besser geworden und ich weiß auch nicht, wie ich ihr genau helfen kann. Ihre Beine sind beide sehr kalt und unbeweglich. Von einem Beinchen kann sie die Zehenm bewegen und von dem anderen Bein gar nichts. Sie liegt auch weiterhin immer auf einer Seite. Ansonsten sieht sie wohlgenährt aus und frisst auch wunderbar.. trinken tut sie auch und der Kot ist auch nach der Zugabe von Benebac wieder in Ordnung.

Weiß vielleicht irgendwer was mit ihrem Beinchen sein könnte und könntet ihr mir Tipps geben, wie ich ihr helfen kann?

Der Tierarzt weiß auch nicht weiter.. er will wieder Vitaminpräparat injizieren. Er sagt auch, dass Röntgen wenig Sinn machen würde, weil man im Nachhinein eh nichts mehr schienen kann.
Ich brauche auch unbedingt einen vogelkundigen Tierarzt im PLZ-Bereich 31!!

Ich hoffe, dass mir hier Jemand weiterhelfen kann. Ich will nicht, dass das Täubchen noch lange Leiden muss.
Achso dazu ist vielleicht noch gut zu wissen, dass das Täubchen im Moment bei mir im Wohnzimmer ist. Ich habe aber auch ein Taubenhaus im Garten, in das es vorübergehend ziehen könnte, bis es sich wieder alleine versorgen kann - dh. wenn es denn eine Chance gibt, dass es wieder auf die Beine kommt...

lG Zimtmaus

Sina

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2

Dienstag, 13. Dezember 2011, 21:57

Hallo Zimtmaus,

es wäre ganz gut zu wissen, was genau die Beinlähme verursacht. Von daher macht ein Röntgenbild m. E. schon Sinn.
Eine Nervenverletzung bzw. -beeinträchtigung kann lange brauchen, bis sie ausgeheilt ist. Im schlimmsten Fall sind die Nerven unwiederbringlich geschädigt. Bei einem Bruch im Oberschenkel- oder Beckenbereich kommt es darauf an, wie die Knochen wieder zusammen gewachsen sind und ob ggfs. die Muskulatur etwas auffangen kann.
Fühlt sie denn etwas in den Füßen/Beinen? Ich denke, es ist nicht das schlechteste, dass sich einige Zehen wieder leicht bewegen.

In beiden Fällen kann ein gewisses Training einiges wett machen. Die Taube sollte so viele Möglichkeiten zum Greifen bekommen wie es geht. Z. B. durch am Boden fixierte Äste. Zusätzlich setzt Du sie am besten auf eine griffige Unterlage, damit sie Halt findet und sich selbst in eine aufrechte Position bringen kann. Auf glattem Boden rutscht sie zu leicht weg.
Auch regelmäßige Massage der Füße und Beine und leichte "Gymnastik" können die Heilung fördern. Hierbei wäre vorab nur wichtig zu klären, dass nicht doch ein Bruch vorliegt, der möglicherweise (noch) nicht richtig zusammengewachsen ist.
Soweit zur Theorie, es ist ein wenig schwierig, sich die Seitenlage genau vorzustellen. Hast Du die Möglichkeit, ein Bild einzustellen? Dann kann man vielleicht noch etwas genauer werden.

Einen Vitamin-B-Komplex (ohne andere Vitamine) würde ich ihr jetzt auf jeden Fall schon geben. Dieser unterstützt die Nervenfunktion.

Ins Taubenhaus würde ich die Taube nicht setzen. Ich denke, Du solltest Dich darauf einstellen, die Taube über Winter bei Dir im Wohnzimmer zu halten.

Wegen vogelkundigen Tierärzten im PLZ-Bereich 31 kannst Du hier: http://www.vogeldoktor.de/eintrag.php3?plz=30&plz2=31 mal schauen. Allerdings bitte immer auch die Kommentare hinter den Einträgen lesen. Und zusätzlich sei gesagt, dass sich nicht jeder Papageien-Tierarzt auch mit Wildvögeln auskennt.

LG, Sabine

Daniaminna

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3

Dienstag, 13. Dezember 2011, 22:07

Hallo Zimtmaus,

zuerst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum :welcom1: .....schön, dass Du Dich um das Täubchen kümmerst ;)

Was ist es denn?....eine Wildtaube oder eine Städterin?

Sina hat ja schon so ziemlich alles gesagt :) ....mich interessiert jetzt aber noch, welches AB gegeben wurde?...hatte die Taube durch den Habicht Verletzungen ?...wenn ja, wo?

Also wenn die Zehen nicht ganz taub sind, dann sollte da was zu machen sein!.....wie war der Kot denn, bevor Du mit BBB therapiert hast?

Edit up[1] ....das mit Stadt- und Wildtaube hat sich gerade beim nochmaligen Lesen erledigt :pinch: :D


Liebe Grüße
Elke
Es ist die typische Eitelkeit und Impertinenz des Menschen, ein Tier "dumm" zu nennen, nur weil sein menschlicher Verstand nicht ausreicht, es zu verstehen! (Mark Twain)


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maja03

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4

Dienstag, 13. Dezember 2011, 22:13

Hallo zusammen,
ich kann dir nur ein Tierärztin nennen. Sie ist zwar nicht in deinem PLZ bereich, aber die Beste in Deutschland. Astrid Koehen in Düsseldorf. Wenn das für dich irgendwie erreichbar ist, ist die Taube dort am besten versorgt.
Liebe Grüße,
Maja
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Daniaminna

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5

Dienstag, 13. Dezember 2011, 22:22

Hallo,

...fällt mir gerade noch so ein.

Ich weiss nicht wie Du sie *gelagert* hast?....vielleicht hast Du es schon, wenn nicht ist es ein guter Tip :) ....ich würde ein Handtuch längsseitig aufrollen und als Kreis formen, praktisch wie ein Nest und die Taube dort hinein, mit der Brust an den Rand lehnen....dann liegt sie nicht mehr so auf der Seite, sie verschmutzt nicht mehr so stark und sie hat keine zusätzliche Fehlbelastung.

Liebe Grüße
Elke
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Zimtmaus

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6

Dienstag, 13. Dezember 2011, 22:40

Also zuerst einmal danke für eure Antworten. Ist doch schön zu hören, dass noch Hoffnung für mein Ringelchen besteht.

Ich suche jetzt erst einmal einen Vet in meiner Nähe, der vogelkundig ist und dann lasse ich ein Röntgenbild machen.
Morgen stelle ich ein Bild von ihr ein. Heute abend schläft sie schon fest und ich will sie jetzt mit dem Blitz nicht mehr schocken - das wäre jetzt zu fies ;)
Dann fotografiere ich die Beinchen am Besten noch gleich mit, damt ihr ein Bild von der Situation bekommt.

Den Tipp mit dem Handtuch versuch ich mal in die Tat umzusetzen. Wär ja schon, wenn sie nciht mehr auf der Seite liegen müsste - zur Zeit muss ihr ihr täglich die Koakenregion vorsichtig abputzen, weil sie sich sonstg den ganzen Körper zukotet.. ( ist nicht so witzig wie es klingt :( .. )
Ich habe aber bedenken, dass sie dann nicht wieder aus ihrem Nest rauskommt, da sie sich ja zur Zeit nur kriechend und flügelschlagend fortbewegt. Sie wohnt zur Zeit in einem Käfig von 6cm länge und 40cm breite, also braucht sie sich nicht allzu viel bewegen, wenn sie von Wasser zu Futter und Schlafplatz möchte. Täglich bekommt sie ca. 1 Std. Rotlichtbestrahlung. Der Käfig ist mit Zeitung augelegt und sie hat Stroh und Heu an ihrem Schlafplatz.
Ich weiß nicht, wie das mit dem "griffigen" Boden und den Ästen gestalten soll. Ich glaube, dass sie sich dann kaum noch fortbewegen kann - was würde sich denn zB. als weniger rutschigen Untergrund eignen?

Das AB, das sie bekommen hat war Baytril.
Vitamin B bekommt sie dann also beim nächsten TA-Besuch auch wieder injiziert, wenn das ihren Nerven hilft - und über's Wasser ja sowieso täglich.

Gut, also das Täubchen kann gerne über den Winter bei mir bleiben - sie tut mir nur so Leid in ihrem Käfig und so bewegungsunfähig. Aber es gibt auch nichts, womit ich ihr ihr Leben etwas verschönern kann, oder? Das Beste Futter und ganz viel davon, Wärme und Liebe bekommt sie ja schon - aber mehr fällt mir da jetzt auch nicht mehr ein :(

Danke nochmal! lG Zimti

Zimtmaus

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Dienstag, 13. Dezember 2011, 23:00

EDIT: Der KÄfig hat natürlich nicht 6 sondern 60cm länge ;-)

Daniaminna

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Dienstag, 13. Dezember 2011, 23:26

Hallo Zimtmaus,

ich hab hier einen Thread, der ein wenig Hoffnung macht ;)

Taube mit gelähmten Beinen

Liebe Grüße
Elke
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Mittwoch, 14. Dezember 2011, 12:49

Danke für den Thread, der macht auf jeden Fall Hoffnung.
Vielleicht sollte ich sie am Besten auch mal gegen Salmonellen behandeln lassen.
Was allerdings gegen Salmonellen spricht, ist dass sie normal oder sogar sehr viel frisst...

Hier sind die versprochenen Bilder einmal von der Seitenlage und einmal von ihren Füßchen - man sieht, dass sie an der einen Seite schon so schorfige Stellen vom Liegen hat.
Den Ring hat sie übrigens von mir verpasst bekommen.




Hier ist auch noch ein Video, in dem man sieht, wie sie ihre Füßchen bewegen kann. Sie ist natürlich auch nicht besonders zahm - dh. jede Störung des Käfigs wird so ziemlich zum Drama für sie, wie man auf dem Video sehen kann.

Jemand eine Idee wegen dem rutschfesten Untergrund? Sie tut mir so Leid, weil sie sich so schlecht fortbewegen kann.

lG Zimti

Cioara

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Mittwoch, 14. Dezember 2011, 12:53

Denke da an Gelenksalmonellose.

In Loving Memory... Tswitchy

Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird,
gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.



Daniaminna

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11

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 13:05

Hallo Zimtmaus,

wenn ich die Kloakenregion sehe....und die entsprechende Farbe, denke ich ebenfalls wie Susi sofort an Gelenksalmonellose, wie eben auch bei der Taube im verlinkten Thread!

Wie war der Kot denn zu Anfang?

Wobei da muss nicht einmal typischer Salmonellenkot dabei sein....die Haltung und eben, dass sie an dem einen Fuss die Zehen noch gerade so bewegt ;( ....und das Fressen stellen auch nicht alle ein....es betrifft dann halt eher die Gelenke!

Baytril hilft da leider nicht! ....sprich Deinen Doc mal auf Chloromycetin Palmitat an....das ist dann in der Regel auch nicht nach zehn Tagen abgefrühstückt, in solch einem schweren Fall geb ich das AB ( CP) dann alle sechs Stunden.

Liebe Grüße
Elke
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Jean

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12

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 13:12

Mal so ne Frage von ner Unwissenden: Wäre es nicht sinnvoll da ne Stange in die Box reinzuhängen, damit die Taube nicht mehr auf dem Boden sitzt?
Nette Grüße, die Jean mit Thor, Einstein, Gina und Pflegehund Thea.
"B ist ein wichtiger Buchstabe!! Ohne das B sähe der Barsch ganz unfein aus!"

Daniaminna

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13

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 13:16

Hallo Jean,

wie soll sie denn auf einer Stange sitzen, wenn sie die Beine nicht bewegen kann und mit den Zehen nicht greift ?(

Nein!.... Zimtmaus soll ihr aus einem aufgerollten Handtuch ein Nest machen, so dass sie in einner entlasteten Position sitzen kann.....und später, wenn sie die Beine wieder anfängt zu bewegen, gehört ein dicker, nicht verrutschender Ast auf dem Boden ( ich glaube Sina hatte das schon geschrieben)!

Aber zuerst muss sie jetzt entsprechend medikamentiert werden, so dass da überhaupt noch was machbar ist!

Liebe Grüße
Elke
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14

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 13:44

Aha danke für die Anworten! Ich werde sofort zum TA fahren und mal wegen einer Behandlung mit CP nachfragen!

Der Kot war übrigens zu Anfang sehr flüssig und giftgrün - nach der Zugabe von Benebac war er dann von der Konsistenz her normal aber trotzdem noch sehr grün.

Eine Stange wäre wohl wenig sinnvoll - sie wird aber eine bekommen, sobal dsie wieder aufrecht sitzen kann.

Über weitere Tipps und Antworten wäre ich sehr dankbar!

EDIT: Das mit dem Handtuch setz ich jetzt gleich in die Tat um. Hilft denn Rotlicht was?

EDIT: MIST! Ich hab nicht dran gedacht, dass heute Mittwoch ist :( Jetzt muss ich bis morgen früh warten, bis ich zur TÄ kann :( Hab bei der Apotheke angerufen, aber Chloromycetin Palmitat ist verschreibungspflichtig. So ein Scheiß :(
Naja wenigstens tut es ihr sichtlich gut auf dem Handtuch zu liegen. Sie hat sich seit dem auch nicht mehr davon runter bewegt und sieht viel entspannter aus als in der Schieflage.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Zimtmaus« (14. Dezember 2011, 13:44)


Daniaminna

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Mittwoch, 14. Dezember 2011, 14:45

Hallo Zimtmaus,

nein, leider hilft Rotlicht da nicht :( ....es sind ja Bakterien und ziemlich hartnäckige noch dazu!

Das mit dem Handtuch ist gut :thumbsup:

Du solltest vielleicht schon jetzt anfangen, einen Dauerpflegeplatz für sie zu finden.....denn, sie befindet sich ja schon recht lange in diesem Zustand und ich befürchte, sie wird eine Behinderung ( sofern die Therapie überhaupt noch richtig greift) davontragen....wenn nicht und sie ist dann doch noch auswilderbar um so schöner :) ....aber Dauerpflegeplätze sind schwer zu bekommen, deshalb besser schon jetzt Kontakte knüpfen ;)

Liebe Grüße
Elke
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Sina

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Mittwoch, 14. Dezember 2011, 14:58

Hallo,

ich tue mich ein wenig schwer mit der Gelenksalmonellose. Könnten die Schwellungen, die man auf dem einen Bild erkennen kann, nicht eher vom falschen Liegen kommen? Sieht mir eher so aus, als ob sie sich dort aufgescheuert und sich dann eine Entzündung reingesetzt hätte.
Sind die Gelenke denn warm/heiß und geschwollen? Also komplett und nicht nur an den wunden Stellen?

Ich persönlich würde eher dazu tendieren, einen Kloakenabstrich bakteriologisch untersuchen zu lassen - mit Antibiogram. (Wobei eine Gelenksalmonellose durch Blut- oder Gelenksflüssigkeit feststellbar ist.) Chloromycetin ist zwar liqourgängig und damit geeignet für neurologische Geschichten, aber auf Verdacht ein AB zu geben, damit tue ich mich persönlich immer etwas schwer.
Ich würde die Taube auch auf Würmer und Kokzidien (letzteres gibt auch schön grünen Kot) untersuchen lassen.

Der erste Kot, den Du beschreibst, könnte auch Hungerkot gewesen sein.

Wenn die Taube die Wärme genießt, kannst Du ihr das Rotlicht geben. Allerdings auf eine ausreichende Wasserzufuhr achten, da Rotlicht austrocknet. Wenn die Taube ständig eher unterkühlt ist, wäre ein Wärmkissen besser. (edit: nützen tut´s aber nichts, wie Elke schreibt, dient also maximal dem Wohlbefinden.)

Zum rutschfesten Untergrund: alles, was griffig ist. Das Zewa und die Zeitung ist zu glatt, da rutscht sie mit den Füßen immer weg. Besser ist ein dickes Handtuch, diese Pseudoschaffellunterlagen, etc. Etwas, womit die Füße Halt bekommen, wenn sie sie bewegt, so dass sich die Taube anfangen kann, hoch zu drücken, sobald sie kann. Muskeln bauen schnell ab.
Das sie in der Handtuchrolle sitzen bleibt ist gut.
Wenn die Taube es duldet, kannst Du ihre Füße auch trainieren, in dem Du vorsichtig einen Fuß in Richtung Bauch drückst. So, als würde sie sich hinsetzen. Die Taube sollte dann ein wenig Gegendruck aufbauen. Damit trainiert sie sich auch wieder. Auch kannst Du sie am Körper festhalten und sie so über den Boden halten, dass ihre Füße den Boden berühren und sie "läuft". Du bist dann quasi nur die Stütze. Schwer zu beschreiben, weißt Du, was ich meine? Auf Das Ganze hat aber wenig Sinn, wenn die Taube panisch ist.

LG, Sabine

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17

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 15:02

Hallo,

ich würde aber trotzdem die Beinchen schön sauber machen und sehr viel massieren....sie braucht viel Geduld.
Ich hoffe, sie wird die Beinchen wieder bewegen können...denn...ein Vogel ohne Beine hat leider keine Chance :(

Daumen sind gedrückt....

LG

Margareta

Jennifer

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18

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 16:53

Hallo zusammen,

ich persönlich finde es sehr wichtig,
dass man bei all den Gedanken an eine Erkrankung nicht vergisst,
dass diese Taube von einem Habicht gepackt wurde.
Ich hoffe, ich habe die "richtige" Taube im Sinn :hm:

Dieser Greifvogel neigt dazu, seine Beute auf den Boden zu knallen.
Also kann es durchaus sein, dass das Täubchen Kokzidien usw. hat,
aber die Beine und somit Nerven durch den Sturz, Fall kaputt sind.
Und somit der Zusammenhang nicht gegeben ist.

@Zimtmaus
Nimm einfach Kot aus der Behausung.
Morgens und nachmittags etwas.
Das sammelst du ca. 3 Tage und bringst es zu einem Tierarzt.
Eine Kunststoffbox (für Fotorollen), Kotbecher aus der Apo für Menschen, eine kleine Plastiktüte...egal ;)
Dort verlangst du,
dass er / sie dies bitte an ein Labor schicken soll,
damit auf Kokzidien, Salmonellen, Würmer und Co. untersucht werden kann.
vielleicht kann er einiges selbst untersuchen und so erhälst du relativ schnell ein Ergebnis.

Tauben haben meist immer irgendwas.
Bringt sie nicht unbedingt um.
Aber ein Greifvogelangriff + Unterbringung bei Menschen, bedeutet Stress und da könnte einiges aufblühen.

Setz sie in das von Elke beschriebene Handtuchnest.
So spürt sie ihre Füße, Beine wieder.
Sollten Nervenschäden vorhanden sein, dann dauert das alles.
Ein Versuch ist es wert :knuddel:

Ringeltauben sind leicht hektische Kandidaten.
immer ruhig sein, wenn du mit ihr agierst.

Hast du mal ihr Brustbein gefühlt?
Ist sie sehr dünn?
Sorry, sollte ich dies überlesen haben.
Brustbein beginnt ca. 3 cm unterhalb des Schnabels und zieht sich bis zum "Bauch".
Ist es sehr gut fühlbar oder gar spitz, dann wäre sie zu dünn.
Ist es einigermaßen fühlbar, aber links und rechts davon noch Masse, dann muss dir ihr Ernährungszustand keine Sorgen machen.

Mein Rat wäre, das Handtuchnest, Kotprobe zum Tierarzt
und viele Leckerchen und Ruhe für das Tier.

Liebe Grüße
Jennifer
Wer keinen Vogel hat, hat ein leeres Nest im Kopf!

Nach manchen Gesprächen mit Menschen hat man den Wunsch,
einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln
und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
Maxim Gorki

Sina

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19

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 18:03

Hallo zusammen,

ich persönlich finde es sehr wichtig,
dass man bei all den Gedanken an eine Erkrankung nicht vergisst,
dass diese Taube von einem Habicht gepackt wurde.
Genau das ist es, was mich an der Gelenksalmonellose zweifeln lässt... Und darum fände ich ein Röntgenbild auch wichtig. Vieles kann im Vorfeld geklärt und somit die richtige Behandlung angegangen werden, wenn man weiß, warum die Beine sich nicht bewegen lassen.

Beides, Röntgenbild und Kotuntersuchung, machen m. E. aber nur bei einem vogelkundigen TA Sinn.
Und ein Versuch ist es trotzt allem wert! Ich hatte schon Beckenbrüche mit Beinlähmen und schlechter Prognose, die heute wieder völlig normal laufen. Bei Nervenschädigungen sieht es etwas ungünstiger aus, aber dennoch nicht völlig unmöglich. Das solltest Du bei dem TA-Besuch immer im Hinterkopf haben. Oft wird viel zu schnell eingeschläfert.

Daniaminna

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20

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 18:53

Hallo,

das könnte aber so ähnlich wie das *Anflugtrauma* meiner Taube gewesen sein :S ....ich bin nämlich überzeugt, dass ein Habicht Spuren hinterlassen hätte ....selbst mein Bussard hat bei der letzten Trichotaube Unmengen an Federn rausgerupft!

Ich glaube da jetzt trotzdem fest an Salmonellen. hab ich schon beim Eingangspost...die Kotfarbe, Kloakenverschmutzung und die Beinlähme wären für mich schlüssig :pinch:

Aber um es richtig abklären zu lassen, gibt es ja Tierärzte und Zimtmaus hat jetzt zumindest schon mal Anhaltspunkte, die sie ansprechen kann ;)

Liebe Grüße
Elke
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Fuß, gelähmt, Ringeltaube, Taube, Tierärzte

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