Wow danke, dass ihr euch so viele Gedanken macht. Es ist schön zu wissen, dass ich nun nicht mehr alleine am Mutmaßen bin, was es mit ihrer Lähmung auf sich hat.
Sie bekommt also weiterhin Rotlicht von mir, das mag sie auch sehr - sie rutscht dann immer direkt davor.
Dann geh ich morgen nochmal mit ihr zur TÄ - habe eine bei mir in der Nähe von einem Taubenzüchter empfohlen bekommen, da ihr Mann selber Tauben züchtet, müsste sie sich da ganz gut auskennen.
Kotprobe nehm ich dann gleich mit (von heute abend und von morgen früh?) und ein Röntgenbild möchte ich machen lassen, bevor ich anfange etwas mit ihrem Gelenk zu trainieren - ich will es ja schgließlich nicht schlimemr machen oder ihr Schmerzen zu fügen. Zweiteres ist auch schwer für mich zu erkennen, da sie sich immer mit leibeskräften wehrt wenn ich sie festhalte

Das Zappeln könnte ja bedeuten, dass sie Schmerzen hat, andererseits ist sie aber sowieso ein sehr scheues Tier.
Als ich sie bekommen ahbe war ihr Ernährungszustand übrigens ganz gut. Ich habe sofort gefühlt, da sie nicht mein erstes verletztes Täubchen ist und sie war sogar einigermaßen wohlgenährt. Äußerlich konnte man auch keinen besonderen Parasitenbefall erkennen und die Federn sahen auch ordentlich glänzend aus. Also äußerlich bis auf den Krüppelfuß alles in Ordnung. Den Kot hab ich aber noch nicht untersuchen lassen, also kann ich innere Parasiten nicht ausschließen.
Die Beine sind beide sehr kalt, also überhaupt nicht heiß oder geschwollen. Die Stelle an ihrem rechten Fuß ist nur aufgescheuert vom Liegen. Das war zu Anfang noch heile. Das linke Bein und die Zehen bewegen sich wie gesagt, wnen sie sie berühre und beim rechten Füßchen gibt es keine Reaktion. Auf dem Video kann man gut sehen, dass sie zwar mit den Beinen strampeln kann, aber die Zehen des rechten Beins unbewegt und steif bleiben und die Schieflage kommt ja auch noch dazu.
Achso wichtig ist auch noch, dass sie zu Anfang auch die Schwanzfedern immer ganz steil nach oben gehalten hat und es sah fast nach einer Verletzung des Schwanzwirbels aus. Der Tierarzt sagte aber nur, dass das wohl irgendwie mit den Nerven zusammen hängt und er nicht glaubt, dass sie einen Bruch oder Ähnliches hat ( - ich habe aber im Laufe vieler Tierleben gelernt, dass man sich lieber selber nochmal vergewissern und erkundigen sollte - trotzdem habe ich ihm geglaubt, ich hoffe das war nun kein schwerwiegender Fehler )
Und Sina, du hast Recht! Es wird oft viel zu schnell eingeschläfert - besonders bei Tauben. Leider ist sogar bei vielen TA's anscheindn das Leben einer Taube weniger wert als zB. das eines Hundes... traurig aber wahr. Mein erstes Täubchen wollten sie mir auch einschläfern, weil es eine Entzündung am Schnabel hatte und dann die Hälfte des Schnabels sozusagen "weggeeitert" ist. Aber ich habe sie täglich mit einer Spritze gefüttert und sie konnte nach 8 Wochen wieder ein normales Leben in Freiheit genießen
Ich hoffe, dass sich mein Täubchen wieder irgendwie erholt - ansonsten muss ich mir wirklich war einfallen lassen - weggeben tue ich Tiere immer ungerne - lieber würde ich ihr dann im Garten selber etwas bauen - aber daran will ich jetzt erst einmal nicht denken, weil sie ja schließlich wieder gesund werden soll! Im Liegen ihr restliches Leben verbringen zu müssen ist wohl das schlimmste was man sich vorstellen kann - also lieber auf Besserung hoffen!
Also als nächstes Kotprobe sammeln - morgen früh zur TÄ - hoffen, dass sie kompetent ist und meine Vorschläge annimmt - Röntgen - Kotuntersuchung - dann weiterschauen und evtl. Physiotherapie ;-)
Achso Sina, ich vestehe genau was du meinst. Ich werde das Beinchen (falls es keine Schäden an den Knochen gibt) immer versuchen von Innen nach Außen zu massieren und vorsichtig einen Widerstand von ihr erzeugen. Vielleicht ist es auch gut im Wasser zu trainieren? Ich habe sie vor einigen Tagen im lauwarmen Wasser baden müssen, da ihre Kloake sehr verklebt war und im Wasser wurde sie sehr ruhig und hat alles geduldet. Oder ist das keine gute Idee? Ich bin gespannt auf weitere Vorschläge von euch ..
lG Zimti
PS.: Danke schonmal an die Macher des Forum und an euch Mitglieder. Danke, dass ihr nicht kritisiert, sondern freundlich korrigiert und mir eure Erfahrungen und Informationen mitteilt. Das kann ich sehr gut gebrauchen - auf eine lange gemeinsame Forenzeit würde ich jetzt mal so sagen
EDIT: @Jennifer: Ich komme aus Hildesheim - nach Hannover sind 's ca. 30 mins über die Autobahn. Ginge also theoretisch für einen Arztbesuch auch, aber im Notfall ist es dann immer blöd wenn der Ta so weit weg ist

Wenn du aber eine Empfehlung für mich in Hannover hast, dann her damit! ;-)